Schöpfung und Evolution - ein Widerspruch?
Ein Totenkopf, in Glyzerin eingelegte Schlangen, ein Modell der Arche Noah mit Maßangaben: 137 Meter lang, 23 Meter breit, 13 Meter hoch.
Diese Ausstellungsstücke im Museum für Schöpfung und Weltgeschichte, San Diego/USA, sollen beweisen, dass alles so geschehen sei, wie es die Bibel beschreibt. Von den sechs Tagen Schöpfung bis zur Sintflut. Neben der Arche hängen Bilder von Giraffen, Straußenvögeln und zwei Stegosauriern. „Wir informieren die Welt, wie das Leben wirklich entstand", behauptet Museumsgründer Henry Morris.
Leute wie Morris leiden unter der Evolutionstheorie. Sie mögen sich nicht vorstellen, dass ihre Vorfahren einst auf Bäumen hockten, behaart und mit grauer Visage.
Gewiss, die Geschichte der neuzeitlichen Naturwissenschaft liest sich wie eine Folge von Kränkungen der menschlichen Eitelkeit. Dass die Erde nicht Mittelpunkt des Alls sei, sondern irgendwo im Nichts schwebe, schockierte die Menschheit im 17. Jahrhundert. Kaum war die Lektion verdaut, hieß es, der Mensch stamme vom Affen ab. Ausgerechnet vom Affen!
Atheistisch und gottfeindlich sei die Evolutionstheorie, behaupten Kreationisten, die fundamentalistischen Anhänger der Schöpfungslehre. Sie übersehen dabei, dass sich Schöpfungslehre und Evolutionstheorie keineswegs widersprechen, sondern ergänzen.
Naturwissenschaftler haben unsere mythische Sicht der Dinge entzaubert. Sie haben entdeckt, dass sich im Laufe von Jahrmilliarden aus Einzellern die Vielfalt der Arten entwickelt hat, durch Anpassung an unterschiedliche Lebensräume.
Keine einheitliche Lehre in der Bibel
Trotzdem geht für uns weiterhin jeden Morgen die Sonne auf - auch wenn sie sich nicht um die Erde dreht. Trotzdem treiben uns die großen Themen der Religionen um: Geburt und Sterben, Liebe und Hass, Schuld und Vergebung. Allen Erkenntnissen über Dinosaurier und Neandertaler zum Trotz.
Selbst wenn die Evolutionstheorie fehlerhaft sein sollte, wie Kreationisten behaupten, gibt es keinen Grund, zur biblischen Erklärung zurückzukehren. Die Bibel vertritt nämlich keine einheitliche Lehre zur Weltentstehung.
Im ersten Buch Mose stehen sogar gegensätzliche Schöpfungsberichte nebeneinander. Im ersten Bericht (1. Mose 1 bis 2, 4) schafft Gott erst Pflanzen und Tiere und zuletzt die Menschheit (hebräisch: adam). Im zweiten (1. Mose 2, 5-25) schafft Gott erst einen Mann mit Namen Adam, dann Tiere und zuletzt eine Frau, Eva.
Beide Schöpfungsberichte referieren den Wissenshorizont ihrer Zeit. Das zeigt ein genauer Blick auf den ersten Bericht. Ganz wie im babylonischen Schöpfungsepos Enuma Elisch wird hier zuerst das Licht erschaffen, dann Himmelswölbung, Meer, Land, Pflanzen, Gestirne, Wasser- und Flugtiere, Landtiere, zuletzt die Menschheit.
Die Autoren folgten den Theorien der Babylonier. Zu ihrer Zeit war Babylon eben die führende Wissenschaftsmacht. Wenn Theologen heute über die Schöpfung schreiben, folgen auch sie den Lehren unserer Zeit, also der Evolutionstheorie. So lehrte bereits der Jesuit und Paläontologe Teilhard de Chardin (1881 bis 1955), dass sich in der Evolution das schöpferische Wirken Gottes zeige.
Evolution und Humanität
Die biblischen Autoren übernahmen die Theorien der babylonischen Gelehrten. Doch sobald es um religiöse Fragen ging, hatten sie ihren eigenen Kopf. Laut Enuma Elisch entstand mit der Welt auch der babylonische Festkalender.
Die Bibel kontert, Gott schuf die Gestirne zur Bestimmung aller Feste (1. Mose 1, 14), auch der jüdischen. Auch in der Moderne gibt es weltanschaulich zweifelhafte Schlussfolgerungen aus wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vertreter der Rassenlehre im 19. Jahrhundert behaupteten, dem Stärkeren stehe im Überlebenskampf zu, Schwächere an den Rand zu drängen.
Dem widersprach unter anderen der Jesuit Teilhard de Chardin: Zur Evolution gehöre auch die Entwicklung der Humanität.
Naturwissenschaftler analysieren Wirkweisen, Religionen suchen nach Sinn und Zweck des Lebens. Bereits der antike Philosoph Aristoteles unterschied zwischen Wirk- und Zweckursache.
Wenn ein kinderloses Paar fragt: „Warum können wir keine Kinder bekommen?", forscht ein Mediziner nach der Wirkursache. Er stellt eine Diagnose, um den Eltern zu helfen. Bleibt das Paar trotzdem kinderlos, bekommt die Warum-Frage eine neue Richtung. „Welchen Sinn hat es, dass wir keine Kinder bekommen?" Fragen nach Zweckursachen sind oft Lebensfragen, religiöse Fragen.
Die jüdisch-christliche Tradition befasst sich mit Lebensfragen. Sie überliefert Antworten früherer Generationen. Deren Schöpfungsgeschichten sagen, die Welt sei aus der Liebe Gottes hervorgegangen. Alles, was geschieht, habe eine hintergründige Bedeutung, also einen Sinn. Die Fragen von Glaube und Naturwissenschaft sind so unterschiedlich, dass sich ihre Antworten nicht wirklich widersprechen können.
Burkhard Weitz

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Nicht die Bibelschreiber beziehen ihr Schreiben aus Babel, sonder sie, nämlich aus dem geistigen Babel.
Das Sechstagewerk
Anfang und Chaos
1 Im Anfang eschuf ÄLoHI'M die Himmel und das Erdland. 2 Und das Erdland wurde Chaos und Durchstörung, und Finsternis war auf dem Angesicht ds Tumults, und der Geistwind ÄLoHI'Ms vibrierte über dem Angesicht der Wasser.
Licht und Finsternis: 1. Tag
3 Und ÄLoHI'M sprach: Es wird Licht. Und es wurde Licht. 4 Und ÄLoHI'M sah das Licht, dass es gut. Und ÄLoHI'M schied zwischen dem Licht und der Finsternis. 5 Und ÄLoHI'M rief zum Licht Tag, und zur Finsternis rief er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: erster Tag.
Scheidung der Wasser: 2. Tag
6 Und ÄLoHI'M sprach: Es wird das Firmament in Mitte der Wasser, und es wird ein scheidendes zwischen Wassern und Wassern. 7 Und ÄLoHI'M machte das Firmament und schied zwischen den Wassern, welche unterhalb des Fimaments, und den Wassern, welche oberhalb des Firmaments. Und es wurde also. 8 Und ÄLoHI'M rief zum Firmament Himmel. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: zweiter Tag.
Erdland und Wachsendes: 3. Tag
9 Und ÄLoHI'M sprach: Es werden konzentriert die Wasser unter den Himmeln zu einem Ort hin, und es wird gesehen das Trockene. Und es wurde also. 10 Und ÄLoHI'M rief zum Trockenen Erdland, und zum Konzentrierten der Wasser rief er Meere. Und ÄLoHI'M sah, dass es gut. 11 Und ÄLoHI'M sprach: Es lässt keimen das Erdland Gekeim, Gekräut, samengebend Samen, Bäumiges der Frucht, Frucht machend, seiner Art zugehörig, in welcher sein Same auf dem Erdland. Und es wurde also. 12 Und das Erdland ließ herausgehen Gekeim, Gekräut, samengebend Samen, seiner Art zugehörig, und Bäumiges, Frucht machend, in welcher sein Same, seiner Art zugehörig. Und ÄLoHI'M sah, dass es gut. 13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: dritter Tag.
Gelichtete im Firmament: 4. Tag
14 Und ÄLoHI'M sprach: Es wird dass Gelichtete im Firmament der Himmel, zu scheiden zwischen dem Tag und der Nacht. Und sie werden zu Zeichen und zur Bestimmung von bezeugten Zeiten und zu Tagen und Jahren, 15 und sie werden zu Gelichteten im Firmament der Himmel, um auf dem Erdland zu erlichten. Und es wurde also. 16 Und ÄLoHI'M machte die zwei großen Gelichteten: das große Gelichtete zur Herrschaft des Tages und das kleine Gelichtete zur Herrschaft der Nacht und die Sterne. 17 Und ÄLoHI'M gab sie, dass sie im Firmament der Himmel, um auf dem Erdland zu erlichten 18 und zu herrschen im Tag und in der Naacht und zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis. Und ÄLoHI'M sah, dass es gut.19 Und es wurde Abend und es wurde Morgen: vierter Tag.
Gewimmel, Flatterndes, Ungeheuer: 5. Tag
20 Und ÄLoHI'M sprach: Es wimmeln die Wasser vom Gewimmel mit lebender Seele, und Flatterndes flattert über dem Erdland gegenüber dem Angesicht des Firmaments der Himmel. 21 Und ÄLoHI'M erschuf die großen Ungeheuer und alljede Seele des Belebten, das sich Regende, deren die Wasser wimmeln, seiner Art zugehörig, und alljedes Flatternde des Geflügelten, seiner Art zugehörig. Und ÄLoHI'M sah, dass es gut 22 Und ÄLoHI'M segnete sie, sprechend: Fruchtet und mehret euch und füllet die Wasser in den Meeren, und das Flatternde mehre sich gebiets des Erdlands. 23 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: fünfter Tag.
Belebtes, Getier, Gerege; ADa'M, Aufgaben und Gaben: 6. Tag
24 Und ÄLoHI'M sprach: Es lässt herausgehen das Erdland lebende Seele, ihrer Art zugehörig, Getier und Gerege und Belebtes des Erdlands, seiner Art zugehörig. Und es wurde also. 25 Und ÄLoHI'M machte das Belebte des Erdlands, seiner Art zugehörig, und das Getier, seiner Art zugehörig, und alljedes Gerege der ADaMa'H, seiner Art zugehörig. Und ÄLoHI'M sah, dass es gut. 26 Und ÄLoHI'M sprach: Wir machen den Menschen in unserem Bild, gemäß unserer Gleichheit. Und sie werden walten gebiets der Fische des Meeres und gebiets des Flatternden der Himmel und gebiets des Getiers und gebiets all des Erdlands und gebiets all des Gereges, und sich regenden auf dem Erdland. 27 Und ÄLoHI'M erschuf den ADa'M in seinem Bild, im Bild der ÄLoHI'M erschuf er ihn, männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Und ÄLoHI'M segnete sie. Und ÄLoHI'M sprach zu ihnen: Fruchtet und mehret euch und füllet das Erdland und unterwerfet es. Und waltet gebiets der Fische des Meeres und gebiets des Flatternden der Himmel und gebiets alljedes Belebten, des sich regenden auf dem Erdland. 29 Und ÄLoHI'M sprach: Da! Ich gebe euch alljedes Samen säende Gekräut, welches auf dem Angesicht all des Erdlands, und alljeden Bäumigen, in welchem Samen säende Frucht des Bäumigen ist: euch wird es zum Verspeis. 30 Und alljedem Belebten des Erdlands und alljedem Flatternden der Himmel und alljedem sich Regenden auf dem Erdland, in welchem eine lebende Seele ist, gebe ich alljedes Grünende des Gekräuts zum Verspeis. Und es wurde also. 31 Und ÄLoHI'M sah alles, was er gemacht, und da! Gut war es, überaus. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.
Vervollständigung, Segnung, Heiligung: 7. Tag
1 Und wurden vervollständigt die Himmel und das Erdland und all ihr Heer.2 Und ÄLoHI'M vervollständigte in dem siebten Tag seinen Auftrag, welchen er getätigt. Und er hörte auf in dem siebten Tag von all seinem Auftrag, welchen er getätigt. 3 Und ÄLoHI'M segnete den siebten Tag und heilligte ihn, denn in ihm hörte er auf von all seinem Auftrag, welchen ÄLoHI'M erschuf zum Tun.
Gleich am Anfang, des Wortes Gottes, scheiden sich die Geister. Glaube ich an Darvin, Kopernikus, oder an Gott! Wer an Darvin glaubt, denkt er sei ein Vieh. Wer an Kopernikus glaubt, denkt oft das gleiche, meint aber im Himmel zu sein. Wer an Gott glaubt, weiß, dass er ein Mensch ist, auch als solcher erschaffen und nicht entwickelt. Er weiß auch, dass die Erde sich nicht im Himmel befindet, denn dort sind Sonne, Mond und Sterne. Lesen wir Vers 1
Im Anfang erschuf Älohim die Himmel und das Erdland.
Schon dieser erste Vers, aus Gottes Wort bezeugt gegen das heute gängige Weltbild. Himmel und Erde, sind zweierlei. Auf dieses komme ich später zurück. Es ist wichtig zu sehen, dass dieser Vers nicht Teil des Tagewerk ist. Also nicht Teil dieser Schöpfung. Der erste Schöpfungstag, beginnt erst in Vers drei. Gott schuf also die Himmel und die Erde. In Vers zwei wird etwas furchtbares, aber auch etwas zum Guten hin geschildert.
Und das Erdland wurde Chaos und Durchstörung, und Finsternis war auf dem Angesicht des Tumults, und der Geistwind Älohims vibrierte über dem Angesicht der Wasser.
Das Erdland in Vers 1 wurde zerstört. Es war also Caos. Es war finster auf dem Tumult. Es muß also schreckliches passiert sein. Aber was nur? Gott jedenfalls hat die Erde schön gemacht. In Jes.45,18 heißt es:
Denn so spricht JHWH, der Erschaffer der Himmel, er, der Älohim, der Former des Erdlands und sein Macher - er, er bereitete es, nicht als Chaos erschuf er es, um Sitz zu haben formte er es -: ich bin JHWH und keiner sonst noch.
Die Erde, in Vers1, war schön bereitet. Sie war zum bewohnen gemacht. Dann wurde sie zerstört. Es wurde offensichtlich alles Leben vernichtet. Wie in Vers 2 am Schluß beschrieben, ist ersichtlich, dass es ein Wassergericht war. Das wird auch in Vers 9-10 bestädigt.
Und Älohim sprach: Es werden konzentriert die Wasser unter den Himmeln zu einem Ort hin, und es wird gesehen das Trockene. Und es wurde also.
Und Älohim rief zum Trockenen Erdland, und zum Konzentrierten der Wasser rief er Meere. Und Älohim sah, dass es gut.
Es war also nur Wasser zu sehen. Es war eine Erde, deren Bewohner gerichtet wurden. Ähnlich, der Mabhul (Sintflut), 1.Mose 7 u. 8 jedoch im Gegensatz zu ihr, totale Vernichtung. Vernichtung aber nicht nur der Erde. Darüber sagt Vers 14 - 18
Und ÄLoHI'M sprach: Es wird dass Gelichtete im Firmament der Himmel, zu scheiden zwischen dem Tag und der Nacht. Und sie werden zu Zeichen und zur Bestimmung von bezeugten Zeiten und zu Tagen und Jahren,
und sie werden zu Gelichteten im Firmament der Himmel, um auf dem Erdland zu erlichten. Und es wurde also.
Und ÄLoHI'M machte die zwei großen Gelichteten: das große Gelichtete zur Herrschaft des Tages und das kleine Gelichtete zur Herrschaft der Nacht und die Sterne.
Und ÄLoHI'M gab sie, dass sie im Firmament der Himmel, um auf dem Erdland zu erlichten
und zu herrschen im Tag und in der Nacht und zu scheiden zwischen dem Licht und der Finsternis. Und ÄLoHI'M sah, dass es gut.
Es gab offensichtlich auch keine Sonne, Mond und Sterne im Firmament, zu welchem Gott Himmel rief. In Vers 1 sind sie aber vorhanden. Aufschluß gibt dazu 2.Petr.3,5
Denn unbemerkt ist ihnen, den dies Wollenden, daß aus altem her Himmel waren und ein Erdland aus Wasser und durch Wasser, als zusammen standgenommenhabende infolge des Wortes Gottes,
Es gab also Himmel und Erde, vor den Jetzigen. Wenn man 2.Petr. 3 von Vers 1-13 liest, stellt man fest, dass: Vers 3-4 sagt, wer das nicht weiß. Nämlich die Lästerer, der letzten Tage. Ihnen ist verborgen, dass es Himmel und Erde, vor den Jetzigen gab. Schlimm, dass da auch Christen infiziert sind. Der folgende Vers 6 sagt, dass der damalige Kosmos ganz weggelöst wurde. Kosmos ist das geschmückte Erdland. Die Mabhul (Sintflut) ist ein kleinerer Nachläufer davon, welcher Menschen und Tiere des Erdlandes betraf, nicht aber seinen Schmuck, also die Vegedation. Im folgenden Vers 7 wird deutlich, dass es nunmehrige, also jetzige Himmel gibt. Das bedeutet, dass es Vorige gab. Das sind die von Vers 1 im Bericht. Diese Himmel wurden zerstört. So wie in diesem Gericht Himmel und Erde im Wasser zerstört wurden, so warten die jetzigen Himmel und die Erde auf ihre Zerstörung im Feuer. Das passt freilich nicht in das diabolische heutige Weltbild. Es ist ihnen verborgen! Wenn man die Reihenfolge des Tagewerkes betrachtet, stellt sich wieder die Frage, wem glaube ich, Kopernikus, Darvin, oder Gott.
Licht und Finsternis: 1. Tag Vers 3-5 Als der Geist Gottes, über dem Tumult vibrierte, war bereits der Anfang zu Neuem gesetzt. Wo der Geist ankommt, passiert was. Er ist die Kraft, die leben lässt. 1.Mose 2,7
Scheidung der Wasser: 2. Tag Vers 6-8 Vers 6 und 7 zeigt auf, dass es ober und unterhalb des Firmamentes Wasser gibt bzw. gab. Gottes Wort gibt an dieser Stelle, tiefe Einblicke, in physikalische Dinge. Es ist leicht zu verstehen, warum die Menschen, vor der Mabhul (Sintflut) fast 1000 Jahre alt wurden.
Erdland und Wachsendes: 3. Tag Vers 9-13 Jetzt scheiden sich die Geister, aber wie! Die Erde ließ alles hervorkommen. Ohne Sonne? Ja so war es! Ohne Licht kein Leben. Gott ist Licht. Joh.1,5 Er hüllt sich in Licht. Ps.104,2 Und er wohnt im Licht. 1.Tim.6,16 Im ersten Tag also in Vers 3, wurde es Licht in dieser Welt! Da es noch kein Firmament gab, wurde der Lichtort wo Gott ist, nicht verhüllt. Dieses Licht wurde im vierten Tag anders geordnet.
Gelichtete im Firmament: 4. Tag Vers 14-19 Erst nach dem Erschaffen, der Vegedation, wurden Sonne, Mond und Sterne erschaffen. Über dieses ist viel zu berichten, jedoch an anderer Stelle. Denn es würde zu weit vom Thema abweichen.
Gewimmel, Flatterndes, Ungeheuer: 5. Tag Vers 20-23 Jetzt kommt Bewegung!
Belebtes, Getier, Gerege; ADa'M, Aufgaben und Gaben: 6. Tag Vers 24-31 Jetzt kommt unser Vorfahr! Aus diesem Menschen kommen wir alle heraus. Hier beginnt die Menschheits-Geschichte. Hier beginnen Daten, die kein weltl. Geschichtsbuch in dieser Genauigkeit vorweisen kann. Die Generationen, mit Altersangabe, geht von Adam bis zum Erdenleben unseres Herrn.
Vervollständigung, Segnung, Heiligung: 7. Tag Kap.2 Vers 1-4 Das muss ja schön gewesen sein! Aber wir wissen wie es kam...
Also: Was bist du: Darvinist, Kopernikaner, oder Christ?!?
Danke Herr, dass wir in Deiner Liebe wandeln dürfen.
Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
die Du geschaffen durch Dein Allmachtswort.
Wenn ich auf alle jenen Wesen achte,
die Du regierst und nährest fort und fort.
Dann singt mein Herz, Dir großer Herrscher zu,
so groß bist du, so groß bist Du,
dann singt mein Herz, Dir großer Herrscher zu,
so groß bist Du, so groß bist Du.
Ja, Herr es bleibt bei Deinem Wort:
<< Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde ich mich auch am Gerichtstag bekennen. >>
Halleluja !!!
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Der Anfang
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Schöpfung ohne Schöpfer zu bieten. Aber diese irregeleitete Theorie
erwies sich außerstande, den Ursprung aller Dinge und allen Lebens
nachzuweisen. Evolution besagt, dass alle Dinge allmählich entstanden
sind, innerhalb eines langsamen, natürlichen und heut noch
andauernden Prozesses. Heute bekennen die Aufrichtigen unter den
Geologen und Biologen, dass sie nicht wissen, wie sich aus der toten
Materie über die einfachen, niedrigen Lebensformen bis zu den heutigen
komplexen, eigenständigen Organismen und schließlich bis zum Menschen
hin komplexes Leben entwickeln konnte. Keine wissenschaftliche
Erkenntnis kann heute eindeutig und überzeugender nachgewiesen
werden als diese: Leben kann nur aus Leben entstehen. Aus toter Materie
kann sich kein Leben entwickeln. Die Wissenschaft liefert nicht den
geringsten Beweis dafür, dass die Existenz des Lebens auf Erden auf
etwas anderes zurückgeführt werden kann, als auf einen speziellen
Schöpfungsakt, vollbracht durch die große Ursache - Gott- der Leben
und Quell allen Lebens ist.
..." Die Wissenschaft liefert nicht den
geringsten Beweis dafür, dass die Existenz des Lebens auf Erden auf
etwas anderes zurückgeführt werden kann, als auf einen speziellen
Schöpfungsakt, vollbracht durch die große Ursache - Gott- der Leben
und Quell allen Lebens ist."
Das ist alles nichts als Meinung. Wenn sie mit Naturwissenschaftlern diskutieren wollen, müssen sie mehr als Meinung vorbringen. Fakten sind gefragt. Um mitreden zu können müssen Sie sich kundig machen, aber bitte keine Bibelzitate in dieser Sache!
Hallo Johannes
Klar wollen die Toren keine Bibelstellen. Sie können sie auch nicht fassen. Es ist ihnen Torheit.
Aber sicher doch!
Die Evolutionstheorie besagt, dass alles aus einem Chaos entstanden ist.
Wer sagt, dass nicht Gott den Stein ins Rollen gebracht haben kann, dass nicht er es war, der die Evolution begonnen hat.
Betrachtet man in welcher Reihenfolge die Erde und die Lebewesen entstanden sind (laut Evolutionstheorie) so entpricht das in manchen Teilen auch der Schöpfung in der Bibel (Zuerst Himmel,...).
Mein Fazit: Wissenschaft und Religion müssen sich nicht widersprechen...
Allein unsere Jahreszeiten haben den Sinn, uns Menschen das Leben hier auf Erden zu ermöglichen. Ich denke nicht, dass es die Natur, sich alleine überlassen, interessiert, ob wir sind oder nicht. Ein Meer, das Orte überspült und Leben vernichtet macht sich bestimmt nicht anschließend nen Kopf darüber.
Jeder von uns versucht, die Natur zu nutzen, um es um uns herum ordentlich und schöner aussehen zu lassen und nehmen es als selbstverständlich, das alles so schön und geordnet ist. Wir genießen es in der Natur zu sein, denn sie macht unseren Lebensraum schön. Aber...sie braucht uns nicht sondern wir sie. Fragt sich wer zivilisierter ist. Wir hier oder die von uns so mitleidig behandelten Naturvölker. Ich denke, die kennen den Sinn des Lebens und brauchen unseren ganzen Schnickschnack nicht.
erlauben Naturgesetze die Darwinsche Evolution oder verhindern sie die Entstehung von Leben aus nichtlebender Materie?
Ein Teilaspekt in der Evolutionstheorie ist die präbiotische Evolution. Aus ihrem Selbstverständnis heraus haben Millionen von Jahren in der Entwicklungsphase unseres Planeten ausgereicht, die Entstehung von lebenden Zellen aus toter Materie zu ermöglichen.
Da alles Leben irgendwann einmal entstanden sein muss, bestimmt dieser Gesichtspunkt letztlich über unsere Herkunft, wobei das Interesse der Öffentlichkeit an dieser Thematik doch recht gespalten erscheint.
Die neuesten Forschungsergebnisse schließen die sogenannte Ursuppentheorie als Schoß für die Genese von lebenden Zellen aus. Die aus der Ursuppe angelieferten Bausteine (Aminosäuren, Zucker und Phosphor) werden zu Peptidketten miteinander verknüpft. Die Kondensation läuft nun dergestalt ab, dass die Carboxyl- und Aminogruppen unter Wasseraustritt miteinander reagieren um lange Ketten bilden zu können.
Nun ist bekannt, dass Wasser die Kettenbildung nicht nur erschwert, sondern die Eigenschaft besitzt, bereits gebildete Moleküle innerhalb kürzester Zeit wieder zu zerstören.
Dazu einige Anmerkungen bekannter Wissenschaftler: „Die aus dem Stoffwechsel von Zellen bekannten Eiweiße bestehen aus Aminosäuren, die zu langen, unverzweigten Ketten verknüpft sind (...) Die Anwesenheit von Wasser verhindert eine Polykondensationsreaktion, also die Kettenbildung.“
(Junker und Scherer 1998 S.140)
„Es gibt noch eine Reihe weiterer Argument gegen die Ursuppentheorie, wie etwa die Tatsache, dass sich längerkettige Biomoleküle (Polykondensationsprodukte wie zum Beispiel Oligopeptide oder Proteine, Olignucleotide usw.) im Urozean nicht bilden können.“
(Neukamm, 30.08. 2000)
„Bei der Synthese eines Peptids muss man auf jeden Fall das Wasser entfernen und freie Energie hinzufügen.“
(Dose, K. 1983 S.919)
Orgel schreibt u.a.: „Bei einer Wasserkonzentration höher als 99,5% findet keine Polykondensation von NucLeotiden statt, weil die Ketttenspaltung durch Hydrolyse bis zu hundertmal schneller verläuft als der Kettenaufbau.“
Als nächstes stellt sich die Frage, haben kleinere Gewässer wie Seen, Flüsse oder auch Tümpel einen Vorteil gegenüber dem kalten Urmeer?
Von der Temperaturseite her bestimmt. Chemische Reaktionen laufen bei höheren Temperaturen schneller ab. Die Problematik der Anlieferung von Bausteinen in der benötigten Quantität und Reinheit verändert sich in größeren Gewässern nicht wesentlich, in kleineren geht die Anlieferungswahrscheinlichkeit gegen Null.
Die Problematik der Kettenabbrüche besteht weiterhin.
Der Vollständigkeit halber einige Aussagen von anerkannten Wissenschaftlern zu der Wahrscheinlichkeit, dass sich Leben dergestalt entwickelt haben könnte.
„Sie brauchen natürlich für das einfachste Molekül des Lebens, ein Proteinmolekül, sagen wir mal Hundert Aminosäuren, die sich zu einer Kette zusammenschließen. In der ersten Position haben sie zwanzig Möglichkeiten. Wenn die zweite Position dazukommt, wenn Sie eine Zweierkette nehmen, dann haben sie schon zwanzig mal zwanzig Möglichkeiten. Für jede weitere Position wieder mal zwanzig. Am Ende haben Sie zwanzig mal zwanzig, mal zwanzig, und das Hundertmal. Das ist zwanzig hoch hundert oder zehn hoch hundertdreißig etwa. Zehn hoch hundertdreißig ist schon eine Zahl, die Sie und auch ich uns nicht mehr vorstellen können. Wenn Sie fragen, wie viel Materie ist im gesamten
Universum, das kann man heute abschätzen, zumindest im sichtbaren Universum, dann ist das von der Größenordnung von zehn hoch achtzig Protonen. Protonen sind also die kleinsten Bausteine eines Moleküls. Zehn hoch achtzig. Zehn hoch hundertdreißig ist zehn hoch fünfzig mal größer als zehn hoch achtzig. Das ist also eine Zahl, die alles, was im Universum existiert, übersteigt. Das heißt also, Leben kann nicht durch Zufall entstanden sein. Dass mal alles ausprobiert wurde und eins hat dann zufällig mal gepasst. Sondern es muss ein Vorgang sein, indem systematisch optimiert wurde.
(M. Eigen, 5.07.2007)
„Nun ist bekannt, dass biologische Makromoleküle nicht retrograd aus der Ursuppe entstanden sein mussten, sondern durch Oberflächendiffusion auf zweidimensionale Strukturen entstehen können. Die Thermodynamik begünstigt in freier Lösung die Spaltungsreaktion, auf Oberflächen treibt sie ein System dagegen zur Synthese.
(Neukamm, 2000, S.5)
Fazit 1: Offene Gewässer in jedweder Form sind aufgrund der Eigenschaft des Wassers, die Polykondensationsreaktion nicht zuzulassen, für die Entstehung von Leben auszuschließen!
Den Anfang des Lebens auf der Erde nachzuvollziehen, erweist sich als äußerst kompliziert.
Wächtershäusers Theorie des Biofilms bildet einen weiteren Ansatzpunkt für neue Hypothesen. Seine Theorie des Biofilms basiert auf den chemischen Reaktionen von Metallsulfiden und Kohlenmonoxid, Schwefelwasserstoff und weiteren Vulkangasen auf katalytischen Schwermetalloberflächen. Als Resultat sollte es dann kurzfristig zur Bildung von autokatalytischen Syntheseprozessen kommen. Voraussetzung sind hohe Temperaturen sowie ein ständiger Zufluss von Mineralien aller Art. Dieses Umfeld finden wir nur in der Tiefsee.
Um den zerstörerischen Einfluss des Wassers auf die Molekülbildung zu vermeiden, muss in diesem Prozess ein fertiges Molekül entstehen, denn nur ein lebendes Molekül entgeht der Zerstörung.
Das Umfeld für Wächtershäuser Theorie, stellvertretend für ähnliche Theorien, ist in der Tiefsee zu finden, genauer gesagt, in den „Black Smokers“.
Die Black Smokers sind bis zu 20m hohe, säulenförmige Schlote, aus denen unter hohem Druck Gase und Mineralien ausgestoßen werden. Dieses Ökosystem erfordert hochspezialisierte Lebensformen um dort leben und überleben zu können.
Eine Anpassung dort nicht ansässiger Lebensformen an diese Umweltbedingungen ist völlig ausgeschlossen, jede dort nicht hingehörende Art würde sofort zu Grunde gehen.
Ein Auszug aus Wikipedia ist in diesen Zusammenhang von Relevanz: „Felder hydrothermaler Tiefseequellen sind nur ungefähr 20 Jahre aktiv. Dann verstopfen die ausgefällten Mineralien die Röhren und Spalten und die Quellen versiegen. Damit stirbt natürlich auch die Fauna in der nun für sie lebensfeindlich gewordenen Umgebung. Wie das Leben an neue Felder hydrothermaler Quellen kommt, ist bisher unerforscht.“
Jetzt haben wir ein Problem, denn 20 Jahre sind ein doch etwas wenig für die Entstehung von Leben aus nichtlebender Materie. Ein kleiner Denkfehler von Herrn Wächtershäuser.
Verfolgen wir seine Theorie weiter. An der TU München sind die Theorien Wächtershäusers Thema von Forschungsaufgaben geworden. Es wurde versucht, die Möglichkeit „eines Ur-Metabolismus unter anaeroben Bedingungen, wie sie in Vulkangebieten herrschen, nachzuweisen.“
Als Ergebnis bekam man Essigsäure (CH3COOH).
Interessanterweise schrieb Frau Huber in ihrem Bericht folgenden Satz: „Auch Thioessigsäuremethylester, ebenfalls eine aktivierte Form der Essigsäure und möglicherweise der evolutionäre Vorläufer von Acetyl-CoA, wurde entdeckt. Thioessigsäure und Thioessigsäuremethylester hydrolysieren in wässriger Lösung schnell zu Essigsäure. Solange sie jedoch an die Sulfidoberfläche gebunden sind, stehen sie für weitere Biosynthese-Reaktionen zur Verfügung.“
Was ich bereits erwähnt hatte wird bestätigt, nur ein fertiges Biomolekül, ausgestattet mit replikatorischen Fähigkeiten, kann sich, ohne vom Wasser zerstört zu werden, von der Sulfitoberfläche lösen.
Nun ist es nicht unser Ziel, Essigsäure oder dergleichen herzustellen, sondern lebensfähige Biomoleküle, die sich durch Vereinigung zu einer Lebensform entwickeln sollen.
Beginnen wir mit den Einzelheiten der Theorie Wächtershäusers und anderer.
Als erstes muss die Anlieferung der elementaren Bausteine zur Synthese einer RNA gewährleistet sein (Ribosezucker, Phosphat sowie die Basen Adenin, Cytosin, Guanin und Uracil). Daraus wird eine Kette von Nucleotiden synthetsiert. Jedes Nucleotid besteht aus einer Base, Ribosezucker und Phosphat.
Noch einmal postuliert: Die Anlieferung der Bausteine ist rein spekulativ mit der Wahrscheinlichkeit gegen Null!
Als Beispiel sei hier nur das Problem der Anlieferung von Ribose erwähnt. Ausgangstoff der Zuckerbildung ist bei der theoretisch zu Grunde liegenden Formose-Reaktion Formaldehyd.
Dose schrieb bereits 1987 folgende Bemerkung:
„In realistischen Ursuppenexperimenten sind nennenswerte Mengen an Zuckern niemals angeliefert worden.“
Bei den hohen Temperaturen, die in und um die hydrothermalen Quellen herrschen, (bis 350°C und ph-Werte zwischen 4 und 8) wäre nach Larralde bei einer angenommenen Temperatur von 100°C nach etwa 70 Minuten die Hälfte des Zuckers abgebaut.
Sämtliche im Labor durchgeführten Modellversuche ergaben, dass Bausteine, die eine identische stereometrische Ausrichtung wie die Matrize haben, etwas effizienter eingebaut werden. Im Grunde spielt die chirale Struktur bei der Kondensation keine entscheidende Rolle, sie werden wahllos eingebaut mit dem Ergebnis des unvermeidlichen Kettenabbruchs. Leben akzeptiert nun einmal nur absolute Enantiomeren- bzw. Diastereomerenreinheit des jeweiligen Bausteins.
Beherrschbar ist dieses Problem bei der Herstellung kurzer Ketten im Labor, bei längeren Ketten bzw. einer ungesteuerten Kondensation sind Lösungsansätze gesausowenig vorstellbar wie die Annahme, das irgend etwas schneller als das Licht sein kann. Dieser Vergleich hat seine absolute Berechtigung!
Hierzu noch einige Anmerkungen:
„(...) Somit weist die Konstitution von Nucleinsäuren mindestens 3 Merkmale auf, die auf ein planvolles, konzeptionell sinnvolles Vorgehen deuten:
Die absolute Selektivität bezüglich optisch aktiver Bausteine, die schon Louis Pasteur Mitte des letzten Jahrhunderts als ein untrügliches Kennzeichen belebter Natur erkannte und den Polymerketten die helikale Verwindung und damit ihre biospezifische 3D-Konfoemation verleiht.
Die statistische Co-polykondensation (Kettenbildung) von 4 verschiedenen Nucleosidphosphaten zu linearen Ketten mit trivalenter Phosphorsäure als Internucleosidbrücke, was ohne eine ausgefeilte und optimierte Synthesestrategie zu biochemisch unbrauchbaren Netzwerken und ohne präzise Reaktionskontrolle nicht zu biologisch sinnvollen Nucleobasensequenzen führt.(...)“
(Rossmann, T. April 2000, S.36-39)
Fazit 2: Der Einbau von Molekülen gleicher chiraler Struktur als Grundvoraussetzung für die Synthese von biologisch aktiven Kettenmolekülen ist in präbiotisch ablaufenden Kondensationsprozessen nicht zu realisieren.
Da sich die Theorie von Wächtershäuser und Co im wesentlichen in der Tiefsee abspielt, einige Anmerkungen zu diesem Ökosystem.
Der Tiefseeraum als Teilsystem der Weltmeere erstreckt sich ab einer Wassertiefe von 1000m bis Meeresgrund und entspricht in seiner Ausdehnung in etwa die Hälfte der Erdoberfläche.
Die hydrothermalen Quellen der Tiefsee nehmen dagegen nur einen winzig kleinen Raum ein. Ihr Vorkommen beschränkt sich auf die Umgebung der Erdplattenbrüche des mittelozeanischen Rückens. Die Lebensdauer der „Black Smokers“ ist begrenzt und liegt zwischen 10 bis 100 Jahren.
Die Fauna ist auf den dort herrschenden Bedingungen zugeschnitten mit der Einschränkung, dass sie ihren Lebensraum aufgrund ihre hochspezialisierten Anpassung niemals verlassen können.
Thermodynamisch betrachtet ist dieser Raum ein offenes System, weil Austauschprozesse mit der Oberfläche, dem Meeresgrund und den theoretisch angedachten Seitenwänden stattfinden können. Die Prozesse finden fast nur an den Randzonen statt, das System insgesamt befindet sich im quasistatischem Gleichgewicht. Als quasistatisch wird ein System bezeichnet, das mit seiner Umgebung Austauschprozesse durchführt und trotzdem im thermodynamischem Gleichgewicht bleibt. Die Zustandsanalyse besagt, das diese System als abgeschlossenes System betrachtet werden kann, denn befand sich der Raum mit seiner Peripherie vor der angedachten Isolation im Gleichgewicht, dann können nachher auch keine spontanen Reaktionen mehr stattfinden, weil dass mit einer Zunahme der Entropie verbunden wäre. Damit kann ihm die Entropie zugeordnet werden, die auch ein isoliertes System gehabt hätte.
Wenn wir die im Labor durchgeführten Versuche analysieren, fällt auf, dass die Experimente nach einiger Zeit zum Erliegen kommen, die Selbstorganisation kommt nicht zustande. Nach der Theorie sollte wenigstens in Ansätzen eine Art von Selbstorganisation der Materie stattfinden und ein sogenannter Hyperzyklus entstehen, der in der Lage ist, das racematiche Gemisch von Bausteinen stereochemisch zu sortieren, dann die optisch aktiven Enantiomere anzulagern, um danach die Polymerketten bilden zu können. Als vorläufiges Endprodukt stände dann ein funktionsfähiges Biomolekül zur Verfügung, dass mit der Fähigkeit ausgestattet sein müsste, sich selbst zu replizieren. All diese Vorgänge können nur auf der Oberfläche des Metallsulfids stattfinden, denn ein noch unfertiges Biomolekül wird vom Wasser wieder in seine Bestandteile zerlegt.
Chemische Reaktionen laufen meist nur in der Richtung ab, die von den äußeren Bedingungen wie Temperatur, Druck und Konzentration her bestimmt wird. Bei einer vollständigen Umsetzung der Ausgangsstoffe ist die Rückreaktion nicht oder nur unter extremen Reaktionsbedingungen möglich.
Beispiel: FE+S=FeS
Diese Reaktion läuft spontan ab und kommt dann zum Erliegen.
Chemische Reaktionen, die auch eine entgegengesetzte Richtung einschlagen können, besitzen ein anderes Verhaltensmuster, ihre Ausgangsstoffe werden bei der Reaktion nicht vollständig umgesetzt.
Beispiel: N2+3H2=2NH3
(Bei zirka 400°C und einem Druck von 200bar +Katalysator entsteht aus einem Gemisch von Stick- und Wasserstoff Ammoniak. Bei Erhöhung der Temperatur zerfällt es wieder in seine Ausgangsstoffe.)
Auch bei dieser Reaktion stellt sich ein Gleichgewicht ein. Die äußeren Bedingungen bestimmen dann seine Lage. Bei höheren Temperaturen wird das Gleichgewicht schneller erreicht.
Wenn wir die beiden Seiten der Reaktion mit dem Verhaltensmuster von zwei Teilsystemen, die miteinander Teilchen austauschen,vergleichen, stellen wir eine weitgehende Analogie fest.
Ein Teilchenaustausch zwischen den Teilsystemen tritt dann ein, wenn bisherige Bedingungen der Variablen innerhalb der Systeme so verändert werden, dass eine Freigabe der bisher bestehenden Bedingungen erfolgt. Es kommt dann zu spontan ablaufenden Reaktionen, die dann das System zwangsläufig in ein neues Gleichgewicht mit einer höheren Entropie führt.
Erweitern wir unsere bisherige Betrachtungsweise mit der Annahme, dass sich auf der Metallsulfitoberfläche bereits organische Moleküle gebildet haben, legen unsere korrekte Beweisführung einmal beiseite und untersuchen ihre möglichen Überlebensstrategien:
Strategie 1: Sie lösen sich von dem Metallteil und verteilen sich im Wasser. Aufgrund der Eigenschaft des quasistatischen Raumes vergrößert die Entropie die Verteilung der einzelnen Moleküle und verhindert deren Vernetzung.
Strategie 2: Um der Vernichtung zu entgehen, wären sie gezwungen, unvorstellbar hohe Entwicklungsstadien auf dieser Oberfläche zu durchlaufen.
Fazit 3: Der von Eigen postulierte Hyperzyklus oder die von der Theorie beschriebene Selbstorganisation der Materie beinhalten als Bedingung, dass sämtliche Prozeßabläufe außerhalb des chemischen Gleichgewichts stattfinden müssen. Nun entsteht in den Räumen, die hierfür in Frage kommen, nach spontan ablaufenden Prozessen stets ein neues Gleichgewicht mit einer höheren Entropie. Ein offener Raum, der sich außerhalb des thermodynamischen Gleichgewichts befindet, wie freie Erde unter freiem Himmel, wäre allein schon aufgrund der ungehinderten Sonneneinstrahlung fülr eine Polykondensation unbrauchbar. Bei der Kondensation von Kettenmolekülen stellt sich das thermodynamische Gleichgewicht dann ein, wenn die Anzahl der Bindungen die gleiche Größenordnung einnimmt wie die der Spaltungen. Diese Unvereinbarkeit zwischen Theorie und Realität verhindert den erwarteten autokatalytisch einsetzenden evolutionsfähigen Prozess.
Was zu beweisen war!
Man muss sich mit dem Gedanken anfreunden, Leben ist im Universum nicht vorgesehen, denn das gesamte Universum ist in aggressiver Weise lebensfeindlich eingestellt. Chemisch-physikalische Gesetzmäßigkeiten lassen eine Selbstinszenierung von Lebensformen nicht zu, im Gegenteil, sie wirken wie Wächter gegen eine Selbstorganisierung von Leben. Das es auf der Erde, und nur auf der Erde, Leben gibt, verändert die Gesetzmäßigkeiten in keinster Weise, denn das Leben wurde der Erde implantiert, es wurde von Gott erschaffen, eine Tatsache, die die schöne materialistische Illusion von der Selbstentstehung von Leben ad absurdum führt.
Jede Sonde, die auf einen außerirdischen Planeten landet, um Proben zu entnehmen, wird entgegen der Theorie der präbiotischen Evolution bestätigen, dass man zwar Wasser, einzelne Aminosäuren etc. finden kann, doch niemals auch nur ein einziges lebendes Biomolekül, denn außerhalb des Raumschiffes Erde gibt es nur tote Materie, sonst nichts.
Mit freundlichen Grüßen
H.W. Spice
Habe nachfolgend zwei Interessante Links bei denen es genau darum geht zum einen wie das mit den Dinos überhaupt möglich war innerhalb einer schöpfung und zum anderen kann es eine schöpfung überhaupt gegeben haben:
http://www.xing.ch/default.asp?nv=176
http://www.xing.ch/default.asp?nv=55
Schöner Tag noch...
Gruss Yessi
bin mir dennoch eher nschlüssig was ich denn jetzt glauben soll!