Hat Darwin Recht?

Ein amerikanischer Comic zeigt einen jungen Wissenschaftler, der seinem Professor an einer Tafel eine komplizierte mathematische Berechnung vorführt.

Zwischen Schritt eins und Schritt drei seiner Berechnung steht: „Hier geschieht ein Wunder." Skeptisch sieht sich der Professor die Formeln an. Dann sagt er: „Ich denke, bei Schritt zwei sollten Sie etwas genauer sein."

Eines macht der Comic deutlich: Die Behauptung, ein Wunder geschehe, ersetzt nicht die wissenschaftliche Erklärung. Sie verweist lediglich auf eine Wissenslücke.

Unter amerikanischen und deutschen Biologen tobt ein heftiger Streit. Zur Debatte steht die Evolutionstheorie, vom englischen Naturforscher Charles Darwin vor 150 Jahren erstmals formuliert. Laut Darwin hat sich alles Leben durch Zufall allmählich entwickelt.

Landtiere, Säugetiere, Mensch

Alle Tier- und Pflanzenarten hätten sich im Laufe der Jahrmillionen durch Veränderungen der Erbanlagen (Mutation) und durch natürliche Auslese (Selektion) gebildet. So seien aus Einzellern Mehrzeller entstanden, später Wirbeltiere, Landtiere, Säugetiere, schließlich der Mensch.

Die Gegner der Evolutionstheorie sind überwiegend konservative Christen, die wissenschaftliche Einwände gegen Darwin äußern. Hatte dieser vermutet, Fossilien bezeugten eine allmähliche Veränderung der Arten, so sagen Kritiker: Die Fossilfunde der vergangenen 150 Jahre ließen diesen Schluss nicht zwingend zu.

Arten wie der Ammonit träten plötzlich auf und blieben über lange Zeiträume konstant. Stammbäume könne man so nicht eindeutig rekonstruieren. Ein weiterer Einwand lautet: Für viele komplexe Baupläne gäbe es keine plausiblen evolutionären Vorstufen.

Zum Beispiel für die Schnappfalle Insekten fressender Pflanzen oder für den Fortbewegungsapparat von Kolibakterien. Zufallsevolution erkläre nicht das mehrfach unabhängige Entstehen des Linsenauges bei Wirbel- und Weichtieren.

Evolutionskritiker sagen auch: Trotz intensiver Mutationsforschung habe niemand je das Entstehen einer neuen Art beobachtet. Neue Arten, behaupten sie, könnten gar nicht allein durch Mutation entstehen.

"Intelligent Design"

Ihre Alternative nennen sie mit einem englischen Ausdruck „Intelligent Design". Die Entstehung der Arten müsse man sich als zielgerichteten Prozess vorstellen. Ein intelligenter Designer, Gott, habe den Bauplan für die Arten geliefert.

Manchem gläubigen Menschen mögen solche Erklärungen gefallen. Mit ihnen hat ein Naturwissenschaftler aber ein ähnliches Problem wie der Assistent im Comic, der behauptet: „Hier geschieht ein Wunder."

Seit Jahrhunderten untersuchen Naturwissenschaftler die Welt unter der Prämisse „etsi deus non daretur", als gäbe es Gott nicht. Sie suchen natürliche Ursachen, keine religiösen. Dieser Weg hat sich in der Vergangenheit als erfolgreich erwiesen.

Unter dieser Vorgabe ist Darwins Theorie trotz aller Einwände noch immer die beste Erklärung für die Entstehung der Arten.

Kampf ums Dasein oder Gottes Wille?

Die Vorstellung, dass das Leben nicht aus dem Kampf ums Dasein, sondern aus Gottes Willen entstand, mag humaner wirken.

Doch die Theorie des Intelligenten Designs hat auch aus theologischer Sicht Mängel. Nach frühchristlicher Lehre formt Gott die Welt nicht aus dem Chaos, sondern erschafft sie aus dem Nichts.

Also beantwortet der Schöpfungsglaube nicht die Frage, wie die Welt entstand. Sie beantwortet vielmehr die philosophische Grundfrage, warum überhaupt etwas ist und nicht vielmehr nichts. Das Bekenntnis zum Schöpfer heißt: Gott will die Welt, wie sie ist; sie ist auch dann sinnvoll und gut, wenn sich ihr Sinn und ihre Güte dem Einzelnen nicht erschließen mögen.

Einiges spricht also gegen die Theorie des Intelligenten Designs. Trotzdem verdienen seine Vertreter Respekt und Gehör. Jeder Biologe hat das Recht, die Evolutionstheorie wissenschaftlich anzuzweifeln, selbst wenn ihn religiöse Motive dazu bewegen.

Unterdrückte Einwände

Leider wird den Vertretern des Intelligenten Designs dieses Recht von ihren Kollegen zuweilen verweigert.

Darwins Theorie kann sich durch Experimente und Naturbeobachtung als richtig oder falsch erweisen. Mancher übereifrige Evolutionsforscher versucht, christlich motivierte Einwände von Wissenschaftlern zu unterdrücken.

Nur: Wer eine Theorie gegen Kritik, egal von welcher Seite, abschottet, verhält sich nicht wie ein Wissenschaftler, sondern wie ein Ideologe. Solches Verhalten trägt kaum zur Wahrheitsfindung bei.

Ungeachtet dessen bleibt es dabei: Ob Darwin Recht hat oder nicht, bestimmt die Wissenschaft, nicht die Theologie.

Burkhard Weitz

Kurt E. Sievers
am 27. Juni 2007 um 21:01
Ich bin ein "wiedergeborener Christ". Damit ist meine Antwort und Meinung eigentlich schon klar.
Ich bin nicht der Meinung von Darwin, dass wir aus irgendwelchem "Schlamm" entstanden sind.
Ich glaube der Schrift; denn sie ist das Wort Gottes. Martin Luther hat gesagt, dass nur der Glaube gerecht macht, und er hat m.E. Recht.
Auch für mich gilt: << Ich bleibe unserem Herrn Jesus Christus treu,auch wenn es mich zwanzig Hälse kostet.>>
Ich verwerfe die Weisheit von Menschen.
Der Gott, der allein weise ist, den wir durch Jesus Christus, unserem Herrn kennen, sei gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Ben Kalenol
am 6. Juli 2007 um 14:29
//Ungeachtet dessen bleibt es dabei: Ob Darwin Recht hat oder nicht, bestimmt die Wissenschaft, nicht die Theologie.//
Nein der Schöpfer.
Ben Kalenol
am 9. Juli 2007 um 17:27
Hat Darvin Recht? Nein, aber ihm gehört recht, nähmlich mit einem Lattenstück!
Kurt E. Sievers
am 1. August 2007 um 00:16
Hat Darwin Recht?
Ach ja, der Mensch, wie ein Staubkorn, will aber allwissend sein.
Darum laßt mich wie folgt antworten:
Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
die Du geschaffen durch Dein Allmachtswort,
wenn ich auf alle jenen Wesen achte,
die Du regierst und nährest fort und fort;
dann singt mein Herz Dir großer Herrscher zu,
wie groß bist Du, wie groß bist Du.
Ich jedenfalls weiß, dass mich nichts trennen kann, von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist.
Amen
Kurt E. Sievers
am 11. August 2007 um 00:15
Hat Darwin Recht?
Ach Bruder Kalenol, in deinem Kommentar vom 6. Juli 2007 können wir dir ja nur zustimmen. Du hast ja Recht.
Doch brauchst du den Artikel des Bruders Weitz nicht nochmals zu kommentieren, denn der outet sich ja im letzten Absatz als Schwachsinn, wenngleich auf hohem Niveau; oder wie sollte ich das burleske Geschreibe sonst kommentieren.
Schön, dass wir einen gerechten Richter haben.
LXP
am 26. September 2007 um 12:37
Römer 1:
18 Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, 19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart.
--
20 Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;
--
21 weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. 22 Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden
Kurt E. Sievers
am 20. Oktober 2007 um 14:31
Hat Darwin Recht?
Ja LXP es ist richtig, was du schreibst.
Anstatt den ewigen Gott zu verehren, beteten sie Bilder von sterblichen Menschen, Vögeln, viefüßigen Tieren und Schlangen an. Röm. 1:23.GNB
Kennst du die Religion, die diesen Kult verbreitet? Wenn ja, dann halte dich von ihr fern, auch, wenn sie den Alleinvertretungsanspruch für sich proklamiert.
Herr, gib ihnen Weisheit und Erkenntnis.
MarcusR.
am 26. Januar 2008 um 21:13
Hallo liebe Freunde,
ich bin immer wieder erschrocken über meine evangelischen Brüder. Da denkt man, man ist in einer reformierten modernen Kirche und dann muss man solche Kommentare lesen.
Merkt Ihr eigentlich nicht, dass Ihr euch genauso verhaltet, wie die Wissenschaftler!
Darwin war ein brillianter Wissenschaftler und ich glaube, selbst als bekennender Christ, uneingeschränkt an seine Evolutionstheorie!
Wer glaubt, dass die Welt so entstanden ist wie sie sich heute zeigt, verschließt sich gegen einen wesentlichen Teil der göttlichen Schöpfung.
Es gibt dutzende Beweise, die untermauer, dass es die Evolution gibt und wie Arten entstehen.
Beispiel: allopatrische Artbildung
Kaibab und Abert Hörnchen im Grand Canyon (Sciurus aberti kaibabensis). Viele weitere Bsp. sind in der Fachliteratur belegt.
Der Punkt ist, dass die Leute sich nicht eingestehen wollen, von so etwas "niederem" wie einem Bakterium abzustammen. Aber, ich als Wissenschaftler weiß, dass keiner auf der Welt ALLE Prozesse eines solchen Organismus komplett versteht.
Wir beginnen gerade erst zu verstehen, wie diese Organismen Funktionieren. Und immer wenn ich die Mikrostrukturen selbst dieser kleinen Organismen betrachte, verfalle ich in Staunen. Deshalb habe ich persönlich kein Problem damit, von so etwas (genailen und winzigen) abzustammen.
Da sich die Bibel im übrigen selbst "weiterentwickelt" wie sich am Übergang altes Testament neues Testament zeigt, warum sollte Gott so etwas wie Evolution nicht in seiner Schöpfung berücksichtigt haben? Und ich rede nicht von "Intelligent Design"!
Denkt mal darüber nach!
Hochachtungsvoll Marcus R.
Kurt E. Sievers
am 5. Februar 2008 um 20:56
Hat Darwin Recht?
Hallo Marcus R, willkommen im "Club".
Ich möchte nicht deinen gesamten Beitrag kommentieren, denn der spricht ja im wesentlichen für sich, sondern nur der erste Absatz soll in toto meine Meinung darstellen.
1. Ich bin kein evangelischer Bruder, sondern ein bekennender Christ.
2. Ich weiß nicht, wo deine reformierte Kirche ist. Wenn du die evangelische Kirche meinst, nämlich die, wo gleichgeschlechtliche Paare getraut werden, kann es dich garnicht verwundern, wenn du Beiträge, die an die Heilige Schrift angelehnt sind, liest, und folgernd deiner Verwunderung Ausdruck verleihst.
Laß mich dazu bitte eine Begegnung schildern:
Ich habe meinen Schwager mittags besucht, der noch im Bett lag. Als ich ihn fragte, was er dort täte, antwortete er: "Ich bete."
Am Nachmittag hat er sich einen Beitrag über die Evolutionstheorie im Fernsehen angeguckt und stimmte Darwin zu. Als ich ihn fragte, zu wen er denn im Bett gebetet hatte, denn das widerspricht der Hl Schrift, da antwortete er: "Das eine ist der Glauben, das andere ist das Wissen."
Inzwischen ist mein Schwager gestorben. Jetzt darf der Glaube schauen, was er geglaubt hat; der Unglaube muss schauen, was er nicht geglaubt hat.
Dazu darfst du einmal in den Korintherbrief schauen, ins 1. Kapitel, Vers 18 ff.
Laß mich mit der Apg 13, 42-52 schliessen:
Die Apostel lassen sich nicht auf Streitgespräche ein. Sie wenden sich den anderen zu, die sich darüber freuen, dass Jesus auch für sie gekommen ist. Viele vertrauen Jesus ihr Leben an. Das lässt die jüdischen Gegner nicht ruhen.
Diese Grunderfahrung wiederholt sich bis heute immer wieder.An Jesus scheiden sich die Geister.
Da kann ich mit Paulus unisono sagen: >>Für die, die verlorengehen, muss die Nachricht vom Kreuzestod als barer Unsinn erscheinen.<<
Ich will mich lieber zu Tode hoffen, als im Unglauben verloren zu gehen.
K.A.
am 8. Februar 2008 um 16:11
Tja er hat Recht....
Leider leider, ihr ach so gläubigen, es ist so, ihr seit nicht geplant, ihr seit ein Produkt des Zufalls, dass krampfhaft versucht sich von der Vergänglichkeit abzuwenden und deshalb die Religion erfand. Zugegeben für das soziale Zusammensein mag sie gut sein (Opium fürs Volk) aber Tatsache ist nun mal dass alles auf Zufällen beruht. Seit nicht enttäuscht und geniesst das Leben mehr habt ihr und ich nicht.
Kurt E. Sievers
am 11. Februar 2008 um 20:16
Darf ich K.A. mit den Worten unseres großen Reformators Martin Luther antworten:
"Wer Gottes Wort verachtet, mit dem soll man nicht disputieren."
Auslegung:
Wer zugibt, dass der Evangelisten Schriften Gottes Wort seien, dem wollen wir mit Disputieren wohl begegnen; wer es aber verneint, mit dem will ich nicht ein Wort verhandeln. Denn mit dem soll man nicht disputieren, der da die erten Gründe und das Hauptfundament verneint und verwirft.
Ich danke dir trotzdem, dass du mir im ersten Absatz Recht gibst, um danach DEINE eigene Meinung zu widerlegen.
Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
Gott helfe mir. Amen.
K.A.
am 15. Februar 2008 um 09:35
Danke Kurt E. Sievers. Genau wie Sie antworten zeigt, dass das angebliche Wort Gottes von Schriftgelerten erfunden, verfasst und weiterverbreitet wurde. Glaubt jemand tatsächlich, dass wenn Gott das Wort im Jahre 0 an die Menschen gerichtet hätte, er sich bei ca 90 % Analphabeten in der Wortwahl an akademisch gelehrten orientiert hätte, dass das Wort in Hochschulen studiert und analisiert werden muss um es „richtig“ zu „verstehen“ oder auszulegen (?) Eher gibt es auf dem Mars leben
Ach ja und da ist da noch: „wer uns nicht versteht mit dem lohnt sich nicht zu diskutieren“
Noch Fragen?
Kurt E. Sievers
am 17. Februar 2008 um 17:09
Nein K.A. ich werde mich nicht auf das Niveau herablassen.
Meine Antwort vom 11.Februar hat auch hier uneingeschränkte Gültigkeit.
Was habe ich davon, wenn ich die ganze Welt gewönne, und würde Schaden an meiner Seele nehmen?
K.A.
am 19. Februar 2008 um 13:55
Wir Wissenschaftler begnügen uns nicht mit dem Staunen. Das ist zu billig. Wir wollen verstehen. Das will/kann keine Religion. Bei uns steht das Staunen am Anfang, bei Euch im Mittelpunkt ohne sonst was.
Und kein Wissenschaftler interessiert sich für "Erkenntnisse" der Religionen, weil es kein sind. Umgekehrt interessieren sich aber die Religionen komischerweise SEHR für die Erkenntnisse der Wissenschaft, sonst hätte der Papst wohl keine eigenen Kommissionen dafür, kennt ihr eine Uni, die Kommissionen für Erkenntnisse der Religionen hat? Ich auch nicht. Warum? Weil es irrelevant ist.
Kurt E. Sievers
am 19. Februar 2008 um 15:17
Hat Darwin Recht?
Hallo K.A. Auch für deinen Beitrag vom 19. Februar gilt meine Antwort vom 17. Februar 2008 uneingeschränkt.
Ja, Beleidigungen sind die Argumente derer, die keine Argumente haben. Unterstellungen helfen nicht weiter.
Was hat Jesus Christus mit der Religion des Papstes zu tun? NICHTS !!!
Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen.
Lies doch einfach im 1. Korintherbrief, 1 Kapitel, Vers 17ff. Dort steht etwas über die "Weisen" und die "Klugheit" der Klugen.
Außerdem sei dir gesagt, dass es keine Zufälle gibt, wie von dir am 8.2.08 erwähnt.
Gelobt sei unser Herr Jesus Christus. Amen
K.A.
am 20. Februar 2008 um 16:03
Amen E. Sievers
Trotzdem immer wieder nett zu sehen, dass trotz "Wer Gottes Wort verachtet, mit dem soll man nicht disputieren." es trotzdem immer wieder getan wird. Sie sind da in guter Gesellschaft Herr Sievers. Nur Beleidigen wollte ich nicht, eher Hinterfragen aber eben, ich habe verstanden wo die Klarheit ist.
Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Jürgen
am 20. Februar 2008 um 19:15
Das kann man sich garnicht vorstellen. Wir haben an dieser "Suppe" getrunken. Vielleicht sind wir ja "Menschen" geworden weil wir schneller von dem Schlamm getrunken haben ?
Warum fragt keiner wo denn nun der "Schlamm" herkam ?
Jedenfalls wurde Darwin ein bekennender Christ bevor er starb und hat "natürlich" all den Blödsinn zurück genommen.
Ich persönlich halte mich an 2.Kor 5:7
Ich weiß daß mein Retter lebt !!!
MarcusR.
am 21. Februar 2008 um 00:37
Guten Abend die Herren,
schön das die Debatte noch lebt. Leider zeichen sich in diesem Forum immer nur extreme Meinungen ab! So verteidigt Herr Sievers seine Rolle als Fundamentalist und lehnt jedewede Diskussion selbst mit seinen Brüdern ab, während Herr "K.A", der sich nicht einmal die Mühe macht uns seinen Namen zu verraten, tapfer die Seite der atheistischen Wissenschaft hält.
Keiner der beiden Herren ist imstande über seinen "Teller" hinaus zu Blicken und beide Herren erklären ihre "Lehre" zur einzig waren.
Nur werden dabei zwei verschiedene Sachverhalte gemischt. Die Religion hat die Aufgabe den Menschen den Weg zu weisen, ihnen Moral, Gesellschaftliche Werte, und vieles mehr zu geben. Ich möchte nur Spiritualität nennen, oder die Kraft die man aus dem Glauben zu ziehen imstande ist. Die Wissenschaft hat die Aufgabe Sachverhalte zu erkennen, zu beschreiben, aufzuklären und, was wohl mit am wichtigsten ist, Dinge in frage zu stellen.
Sie ist aber nicht im Stande uns Moral zu lehren. Wie man am Beispiel der Bioethik ja wohl eindeutig sieht! Sie erzeugt auch keine Spiritualität. Aber das ist auch nicht ihre Aufgabe. So wie es ebensowenig Aufgabe der Religion ist, zu klären wie das Universum im Detail funktioniert. Ich erinnere mich an kein Buch der Bibel, welches Auskunft über die Prozesse der Zellteilung gibt.
Liebe Brüder, was ich sagen möchte ist, dass wir damit aufhören sollten uns gegenseitig Vorwürfe zu machen. Wir leben in modernen Zeiten in der eine Koexsistenz möglich sein muss, und es auch ist. Sicher die Fundamentalisten unter uns werden sagen, ja aber in der Bibel steht... . An der Stelle möchte ich Markus 12, Vers 38-40 zitieren und unsere fundamentalistischen Bürder darauf Verweisen, dass nicht etwa sie zu den "Schriftgelehrten" zählen, denen man nicht trauen soll!
Glaube heißt nicht alles Blind akzeptieren, Glaube heißt auch mal Hinterfragen zu dürfen und zu müssen. Denn die Bibel ist zu Vielschichtig um sie auf die offensichtlichen Ebenen zu reduzieren. Die Diskussion in der Gemeinde dient dem Auffinden neuer Verständnisebenen.
Zurück zum Thema, anstatt unsere Energie in sinnlosen Kompetenzstreitigkeiten zu vergeuden, sollten wir lieber gemeinsam eine bessere Welt anstreben, in der niemand für seinen Glauben, sei er nun wissenschaftlicher oder religiöser Art, angegriffen wird. Ich denke desweiteren, dass unsere Welt, Gottes Schöpfung, in nächster Zeit genug Probleme hat, die wir gemeinsam lösen sollten. Jeder auf seine Art und mit den Mitteln die ihm zur Verfügung stehen.
In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Abend!
Hochachtungsvoll MarcusR.
Kurt E. Sievers
am 21. Februar 2008 um 01:55
Ja Jürgen, aber wollen Menschen das hören?
Du siehst ja, dass sie noch nicht einmal Kritik abkönnen, selbst wenn sie konstruktiv ist und auf der Schrift beruht.
Darum laß mich, bevor der Ton noch heftiger und unsachlicher wird, mit einem Wort von Paulus aus dieser Diskussion verabschieden:
"Sie haben Augen und können nicht sehen, sie haben Ohren und können nicht hören."
Nein, ich lasse mich nicht von menschlicher Klugheit leiten, sondern von der Gnade Gottes.
Der Frieden unseres Herrn sei mit euch !!!
Karin
am 21. Februar 2008 um 09:55
Nein Jürgen, sie verstehen dich ja noch nicht einmal, wenn du über irdische Dinge sprichst, wie sollen sie Kurt verstehen, wenn er über geistliche Dinge spricht?
Die Betroffenheits-Rituale von den Leuten, die Jesus nicht kennen, bringen doch nicht weiter.
Jesus Christus hat uns doch klar gesagt, dass wir keine Perlen vor die Säue werfen sollen. Von den Leuten sollen wir uns fernhalten.
Darum lasst uns in Seiner Liebe bleiben.
K.A.
am 26. Februar 2008 um 10:30
MarcusR
Danke für den ausführlichen Beitrag. Ich kann mich nur anschliessen dass es etliche Probleme zu lösen gäbe. Aber die Frage ist wer löst sie. Die alles als Gottes Plan akzeptierenden Gläubigen oder die Wissenschaftler?
Jürgen
Irgendwann weren alle begreifen, dass die Darwin "Lehre" glauben nicht zwangsläufig ausschliesst. Was sie ausschliesst ist das überhebliche Denken dass tatsächlich der Mensch als Gottes oberstes Geschöpf geschaffen wurde. Ich kenne einige Geschöpfe die Gött näher wären als der Mensch jemals sein wird.
Dass ich keine weiteren Angaben zu meinem Namen mache hat bestimmt nichts mit verstecken zu tun sondern eher als verhinderung von SPAM.
MarcusR.
am 27. Februar 2008 um 22:56
OK, dann nehm ich das mit dem Namen aus meinem Kommentar zurück.
Übrigens seh ich das mit der nähe zu Gott ähnlich. Es wäre überheblich zu denken, dass der Mensch in allen Dingen an der Spitze der Evolution steht. Ich denke da nur an Elektroortung, Echolot, Schallschnelle-Detektion und vieles andere!
Spitzweg
am 6. März 2008 um 21:17
Was so bei der Entstehung oder Erschaffung der Arten los war, weiß ich auch nicht, obwohl ich Naturwissenschaftler bin. Aber ich weiß, was ich so alles glauben muss, wenn ich die Bibel wortwörtlich nehme:
Dann muss ich nämlich glauben, dass die Erde nicht im Weltraum schwebt sondern feststeht, 1. Chronik 16, 30 und Psalm 104, 5. Und ich muss glauben, dass darüber ein fester Himmel aufgespannt ist, festgestampft oder wie ein Schleier, 1. Mose 1, 6 bis 8, und Jesaja 40, 22. Ich muss glauben, dass die Erde keine Kugel sondern flach ist, Matthäus 4, 8, da nimmt der Teufel Jesus auf einen hohen Berg mit und zeigt ihm alle Reiche der Welt. Das geht nur bei flacher Erde. Ich muss glauben, dass die Erde Ecken hat, Offenbarung 1, 7. Und ich muss glauben, dass Gott für die Sonne am Ende der Erde ein Zelt aufgebaut hat, aus dem morgens die Sonne hervortritt, Psalm 19, 5 und 6.
Ich bin über alle möglichen Ecken der Erde mit dem Flugzeug geflogen, hätte also den Himmelsschleier dabei durchstoßen und bin auch überzeugt, dass die Satellitenfotos von der Erde keine Fälschungen sind. Also ist das, was von meinem Glauben übrig ist, nicht eindeutig biblisch, sondern ich habe was dazugefügt, was von mir kommt: Meine Sinneswahrnehmung. Damit kann automatisch die Bibel nicht mehr der einzige Orientierungsmaßstab für meinen Glauben sein.
Ben Kalenol
am 9. März 2008 um 18:43
//Ich muss glauben, dass die Erde keine Kugel sondern flach ist, Matthäus 4, 8, da nimmt der Teufel Jesus auf einen hohen Berg mit und zeigt ihm alle Reiche der Welt. //
-----------------------------------------------------------------------------
Berge haben in der Bibel oft geistliche Bedeutung. Es handelt sich hier eindeutig um einen geistlichen Blick. Diese "alle Reiche" sind Reiche die sich hintereinander abspielen. Es war prophetische Schau. Ich denk vor und rückwärz. Es gab ja damals nur das Römische Reich als solches. Es setzt also keine flache Erde voraus.
----------------------------------------------------------------
//Ich muss glauben, dass die Erde Ecken hat, Offenbarung 1, 7.//
-------------------------------------------------------------
Du meinst 7,1 Nach diesem sah ich vier Engel auf den vier Ecken der Erde stehen;
-----------------------------------------------------------------
Diese Ecken sind nicht von einer flachen Erde, sondern von einem viereckicken Kontinent, auch wenn er auseinandergerissen ist.
-------------------------------------------------------------
Ansonsten: Dann muss ich nämlich glauben, dass die Erde nicht im Weltraum schwebt sondern feststeht, 1. Chronik 16, 30 und Psalm 104, 5.
-----------------------------
Ja die Erde steht.
---------------
Und ich muss glauben, dass darüber ein fester Himmel aufgespannt ist, festgestampft oder wie ein Schleier, 1. Mose 1, 6 bis 8, und Jesaja 40, 22.
---------------------
Ja das Firmament mit Sonne Mond und Sternen die nach den Bäumen erschaffen wurden.
----------------------------
Und ich muss glauben, dass Gott für die Sonne am Ende der Erde ein Zelt aufgebaut hat, aus dem morgens die Sonne hervortritt, Psalm 19, 5 und 6.
-------------
Richtig.
---------------
Ich bin über alle möglichen Ecken der Erde mit dem Flugzeug geflogen, hätte also den Himmelsschleier dabei durchstoßen
Klar die Russen fanden auch keinen Gott mit ihrer Weltraumente.
----------------------
und bin auch überzeugt, dass die Satellitenfotos von der Erde keine Fälschungen sind. Also ist das, was von meinem Glauben übrig ist, nicht eindeutig biblisch, sondern ich habe was dazugefügt, was von mir kommt: Meine Sinneswahrnehmung. Damit kann automatisch die Bibel nicht mehr der einzige Orientierungsmaßstab für meinen Glauben sein.
---------------------
War sie es denn schon jemals?
Spitzweg
am 10. März 2008 um 09:55
Liebe Chrismon-Community,
ich möchte Euch zeigen, was für einen Geist Ben Kalenol hat, deshalb mache ich Euch hier mit einigen seiner unsauberen Kommentare bekannt:
---
Im Forum "Sex vor der Ehe":
19. Oktober 07 "Bruder Franko treibts mit seiner Schlampe, aber hält den Sabbat."
22. Oktober 07 "Eugen Drewermann, ist das nicht dieser gottlose Wolf? Na der geht eh in die Hölle. Dort trefft ihr euch dann! "
26. Oktober 07 "Die katholische Kirche ist die Mutter der Huren. Sie spreizt ihre Beine vor dem Tier. (Staat) Sie ist eine prophessionelle Altnutte, mit allen Wassern gewaschen. "
8. November 07 "Der einfachste Weg dir Ruhe zu verschaffen ist, dich zu kastrieren."
8. März 08 "Alles was du hier geschrieben hast ist verlogen!"
Im Forum "Politik mit der Bibel":
9. März 08 "Ah gehörst zu Satan."
Im Forum "Fundamentalismus":
14. Juni 07 "Gunn hat den Tod klar verdient. Aber Griffin hatte dazu von Gott keinen Auftrag."
---
Unsauber sind solche Worte, wie Ihr bei Matthäus 15, 18 nachlesen könnt.
K.A.
am 10. März 2008 um 10:05
Danke Spitzweg
Ich wäre nun doch interssiert auf die Antwort von denen die das Wort Gottes (Bibel) als absolut zitieren, oder wie Herr Kurt E. Sievers oben schrieb >>Ich glaube der Schrift; denn sie ist das Wort Gottes << Somit sind Spitzwegs aufgeführten Punkte war.
Ben Kalenol
am 10. März 2008 um 10:28
Nun denn Spitzweg. So kann man sich drücken gell?
Übrigens, diese Zitate sind nicht unsauber sondern wahr. Diese Art von Zitaten kannst im Wort nachlesen, aber das hatte ich ja auch schon bewiesen. Das bringt aber bei solchen Kerlen wie dir nix. Damit erübrigt sich wohl ein weiteres Gespräch.
Spitzweg
am 10. März 2008 um 14:08
Liebe Chrismon-Community,
Matthäus 5, 22 sagt uns auch, wie sich Ben versündigt, wenn er willkürlich einige von uns Satan und der Hölle zuordnet.
Ich habe am 8. März Im Forum "Sex vor der Ehe" versucht, Ben im Geist der Sanftmut zurechtzuweisen, wie es vorgeschrieben ist bei Galater 6, 1 und Matthäus 18, 15, aber Ben lästert weiter. Jetzt habt ihr zusammen zu entscheiden, ob wir mit Ben weiter verkehren sollen oder mit ihm nach 1. Korinther 5, 11 verfahren.
Karin
am 10. März 2008 um 17:55
Das glaube ich nicht !
Wenn ich mir den Beitrag von K.A. vom 20. Februar anschaue, habe ich starke Zweifel, dass es sich bei ihm um einen Wissenschaftler handelt, wie von ihm am 19.Februar proklamiert.
Mit der Grammatik wäre er noch nicht einmal bis zur 6. Klasse gekommen, geschweige denn, durch's Abitur.
Ben Kalenol
am 11. März 2008 um 12:16
1.Kor.5,11 Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein >>>Unzüchtiger<<< ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen.
--------------------
Welch Humor. Ich stelle Gottes Wort auf den Leuchter indem ich Unzüchtige zurecht weise und nun bin ich der Unzüchtige? Oder ein Habsüchtiger, Götzendiener, Lästerer, Trunkenbold, oder Räuber?
-----------------------
Der Lästerer jedenfalls bist du.
K.A.
am 11. März 2008 um 13:07
Danke Karin
Vielleicht erfahre ich ja was du genau meisnt in einem "späteren Leben". Übrigens..., ein bekanter Wissenschaftler (Benny Shannon von der Universität in Jerusalem) glaubt im Fall Moses nicht an ein "übernatürliches, kosmisches Ereignis". Der Prophet hatte seiner Ansicht nach Drogen konsumiert, als er auf dem Berg Sinai Gott hörte und von ihm die Zehn Gebote empfing. Der hatte bestimmt Abitur oder? (naja wenigstens die 6.Klasse wird er geschaft haben) Also was genau wolltest du sagen Karin?
Spitzweg
am 14. März 2008 um 11:08
Ja Meli, das stimmt. Erst seit ich bei Chrismon blogge, kann ich mir die Gewalt vorstellen, die bis in die frühe Neuzeit unter Christen herrschte: Ketzer- und Hexenprozesse, Exkommunikationen, Konfessionskriege, Vertreibung Andresgläubiger, Redeverbote für Naturwissenschaftler.
Wenn Nachbarn zusammen zur Kirche gehen, verhalten sie sich ja zivilisiert. Was so unter der Oberfläche brodelt, das sieht man erst hier im Forum.
Hier noch eine wichtige Lektüre:
Römer 3, 4 Das sei ferne! Es bleibe vielmehr so: Gott ist wahrhaftig und alle Menschen sind Lügner; wie geschrieben steht (Psalm 51,6)
Karin
am 14. März 2008 um 15:22
Hallo K.A. in deinem Beitrag vom 11. März hast du leider vergessen zu erwähnen, dass dem "Wissenschaftler" Benny Shennon die Lehrerlaubnis entzogen wurde. Im darauffolgenden Satz beweist du ja unzweifelhaft, dass dieser sogenannte Wissenschaftler, wenn er es denn so gesagt hat, unter dem Verlust des inneren Zusammenhangs seiner geistigen Persönlichkeit leidet.
Wie gesagt, wenn er es gesagt hat; vielmehr glaube ich an eine Finte deinerseits.
Die anderen Leute, die Gott hörten, waren deiner Philosophie nach alles Drogenabhängige, armer "Wissenschaftler K.A."
Wie steht es schon richtig in der Bibel: >>Selbst ein Dummkopf kann für klug und verständig gehalten werden, wenn er nur den Mund halten könnte<<
Erlaube mir bitte, dass ich in Zukunft keinen Schwachsinn mehr kommentiere.
Schüss
Ben Kalenol
am 15. März 2008 um 09:03
Hallo Karin
Mir deucht, dass du auch nicht all zu sehr vom Geiste des Humanismus umfächelt wirst...
Steffi
am 26. Mai 2008 um 23:22
Zu Ehrenrettung Darwins sei erwähnt, dass seine Theorie, wie in "The Origin of Species" erklärt, das beschreibt, was heute unter "Intelligent Design" bekannt ist: Er sagt ausdrücklich, dass seiner Meinung nach Gott zuerst ein paar Arten (oder auch nur eine einzige) geschaffen hat, und dann die Umweltbedingungen, Naturgesetze etc. so 'eingerichtet', dass es zwangsläufig zu dieser Entwicklung kommen musste. Er war also keineswegs Atheist. (Die genaue Seite müsst ich raussuchen, es war weiter hinten in einem der letzten Kapitel...)
Abgesehen davon kann ich jedem nur nahelegen, The Origin of species mal zu lesen... ich habe sehr gut gelacht :P
Spitzweg
am 2. Juni 2008 um 18:19
Unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Design
gibt es einen interessanten Artikel über diese Lehre.
Was immer einer davon halten mag, es steht fest, dass kein Zweifler dadurch zu Gott finden kann. Das geht nur über den Glauben.
Und wer zwar an Gott glaubt, aber die Schöpfung der Welt in 7 Tagen in Zweifel zieht, der (m/w) tut das ja im allgemeinen nicht deswegen, weil er Gott solche Kraft nicht zutraute. Nein, er sieht sich ein Fossil im Museum an, oder einen Bernstein mit einer Mücke darin und denkt:
"So ein Fossil oder so ein Bernstein braucht Millionen Jahre zu seiner Entstehung. Wenn die Welt aber vor drei- oder viertausend Jahren noch gar nicht da war, dann hat Gott dieses Fossil gleich in dieser steinernen Form mit-erschaffen. Warum sollte Er sowas tun, wenn nicht, um uns Menschen zu verwirren? Und weil ich Gott gerade so eine Absicht nicht zutraue, deshalb glaube ich nicht an die 7-Tage Schöpfung. Sondern ich glaube, dass dieses Fossil hier mal ein Fisch war."
Und ob Gott dann noch in das Weltgeschehen eingraift oder alles Geschehen am Anfang festgelegt hat, ist mir egal. Darum sollen sich die Gelehrten streiten.
Rainer Metzger
am 8. Juli 2008 um 04:22
Ben Kalenol (Homepage)am 9. Juli 2007 um 16:27
Hat Darvin Recht? Nein, aber ihm gehört recht, nähmlich mit einem Lattenstück!
Soviel zur Gewaltlosigkeit angeblicher Christen gegenüber Menschen, die nichts anderes getan haben, als nur eine Theorie zu verbreiten.
Mannomann, euch muss diese Evolutionstheorie ganz schön zu schaffen machen, wenn ihr so sehr darauf rumreitet. Wer die Evolution als Schwachsinn sieht, der soll sich dann doch einfach nicht damit befassen. Und wer mit dem christlichen Glauben nichts anfangen kann, der soll ebenfalls davon fernbleiben. Ist doch ganz einfach. Die einen lassen die anderen in Ruhe und kümmern sich um ihr eigenes Ding.
Paul Schaffer
am 27. Februar 2009 um 02:57
Ihr armen Gottesschäfchen, es ist schlecht wenn man selbst nichts entwickeln kann sondern nur den etwas älter als 1000 jährigen religösen Worten hinterher laufen kann. Wenn man nichts anderes zulässt nicht mal im Geist - dann sollte man anderen keinen Vorwurf machen!
Devil666
am 6. März 2009 um 15:41
Darwin hat recht! Solche wissenschaftlichen Erkenntnisse mit solchen Argumenten, die euch Gott in den Arsch geblasen hat zu, widerlegen ist doch dumm.
Mit einem kleinem Stück eigenen denken, wird schon klar, dass die ablehnung der Evolotionstheorie dumm ist.
Michael_WeCan
am 5. Juni 2009 um 02:12
Jeder beansprucht Wahrheit.
Dieser Wahrheitsfanatismus ist erschreckend.
Das Wesen der Wissenschaft sagt aus, Wissenschaft ist keine Wahrheit,
sondern die Suche nach Wahrheit, sowie deren Formalisierung.
Natur ist nicht Naturwissenschaft
- Natur sind die tatsächlichen Naturgesetze
- Naturwissenschaft ist untersuchte/interpretierte Natur
Wissenschaftliche Wahrheit steht und fällt mit unbekanntem Wissen.
Religion ist nicht Religiosität
- Religion ist Lehre, die es zu entschlüsseln gilt
- Religiosität ist interpretierte Religion in Schrift, Wort, Gefühle
Religiöse Wahrheit steht und fällt mit der
Interpretationsgrundlage: Menschenbild, Gottesbild
Michael_WeCan
am 5. Juni 2009 um 11:05
Evolution ein zielloser Vorgang ?
Häufig wird argumentiert,
die Evolution sei ein Zufallsprozeß.
Ist das nicht zu oberflächlich ?
-----------------------------------------------
Wenn schon in einem Atom,
die gesamte Information zu den Naturgesetzen steckt,
die in Molekülen, anorganischer und organischer Materie
ihre sichtbare Entfaltung erfährt.
Wenn Materie nur ein anderer Ausdruck von Energie ist.
Energie erst einmal keine Information beinhaltet.
Diese muss erst hineinmoduliert werden ...
Woher stammt dann diese verdichtete Information,
deren Ursprung weder Energie noch Materie sind ?
-----------------------------------------------
Die gefalteten Naturgesetze
suchen also ihre Entfaltung.
Wie kann eine Evolution - gehen wir diese Idee durch - ziellos sein,
wenn sie doch den maximalen Möglichkeiten
der Gesetzen dieser Entfaltung folgt ?
Ist aber alles die Entfaltung von Information,
wäre das ein Ausdruck von Göttlichkeit.
Man muss nur kein dogmatisches Gottesbild pflegen.
Ist Gott unsere Gottesbilder schuldig ?
Unserem wissenschaftlichen Stand.
Katholikin
am 16. Februar 2010 um 13:10
Es gibt viele Gemeinsamkeiten bei Schöpfung und Evolution. Beide besagen, dass erst die Tiere kamen und zum Schluss der Mensch. Die Aussage, das Leben wäre ursprünglich aus dem Staub der Erde entstanden, ist gar nicht dumm. Der Körper wird nach dem Tod wieder zu Staub/Erde. Staub zu Staub. Daher kann das Leben wirklich aus dem Staub der Erde gekommen sein. Und die 7 Tage sind als Metapher für Etappen gemeint, weil Gott ein ganz anderes Zeitmaß hat als wir. Man sollte sich auch mal das eigentliche biblische Gottesbild vor Augen führen: Es ist keine Person, nicht der alte Mann mit weißem Bart, sondern der, der da ist, Dreh- und Angelpunkt von allem Seienden, der Anfang und das Ende von allem, das Alpha und das Omega.
Ihr argumentiert immer mit "wissenschaftlichen" Fakten, dabei ist euch gar nicht klar, dass die "Wissenschaft" viele korrekte Aussagen der Bibel eiskalt als ihre eigenen hingestellt hat. Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass die Kirche die Erde als Scheibe ansieht, dabei steht schon in der Bibel, dass die Erde eine Kugel ist und im Vakuum schwebt. Die frühe Wissenschaft hingegen hat die Erde als flach und von Säulen getragen angesehen. Und in der sogenannten Aufklärung hat die Wissenschaft es so hingedreht, dass die Kirche unaufgeklärt und rückschrittlich ist und die Wissenschaft superfortschrittlich etc. Das ist eine einzige Lüge!
Egal
am 28. Februar 2010 um 00:51
1. Glauben ist nicht Wissen. Glauben beruht auf Annahmen, Wissen auf Fakten. Wer wider besseren Wissens was anderes glaubt, ist abergläubisch.
2. Der christliche Glaube beruht auf der Bibel, aber wie ist die Bibel entstanden? Diese Frage wird auf diesem Portal beantwortet, beruht allerdings am Ende wieder auf einer subjektiven Annahme. Objektiv betrachtet, muss man erhebliche Zweifel an den Aussagen und Überlieferungen der Zeitzeugen haben.
3. Das alte Testament ist zumindest teilweise bereits wissenschaftlich widerlegt (z.B. Entstehungsgeschichte der Erde und des Menschen), damit verliert die Bibel fundamental an Glaubwürdigkeit. Wenn Jesus Gottes Sohn war, hätte er das dann nicht wissen und richtigstellen müssen?
4. Hat Jesus gelebt? Ich glaube ja. Aber war Jesus der Sohn Gottes? Nein. Er selbst hat es aber geglaubt, weil die Menschen um ihn herum ihn als solchen gesehen und verehrt haben. Wären die heiligen drei Könige auf ein anderes Neugeborenes gestoßen, hätten sie dieses als Sohn Gottes betrachtet und diesem Kind wäre eine besondere Behandlung widerfahren (anhaltendes Einreden der Messias zu sein). Wie eine besondere Behandlung (Gehirnwäsche) gerade junge Menschen formen und deren Glauben bilden kann, und was der Glaube anrichten kann, sieht man leider auch in radikalen Glaubensgemeinschaften. Selbstmordattentäter tun ihrem Glauben nach etwas Gerechtes.
5. Hat Jesus Wunder vollbracht? Die Bibel behauptet es, aber die Glaubwürdigkeit der Zeitzeugen und damit der Bibel wurde ja bereits an anderer Stelle behandelt. Jesus war seinerzeit hochgradig prominent und kann es da nicht sein, dass sich viele Leute damit schmücken wollten, etwas Besonderes (Wunder) mit ihm erlebt zu haben? Wäre es nicht langweilig gewesen, von einem Jesus zu erzählen, der außer predigen nichts gemacht hat, wo doch alle anderen von Wundern berichteten? Will jemand ernsthaft ausschließen, dass es damals schon Wichtigtuer gab? Und waren die "Reporter" der damaligen Zeit wirklich unvoreingenommen oder glaubten sie nur zu gerne was man ihnen erzählte?
6. Fazit: Darwin hat Recht. Unvoreingenommen betrachtet beweist nichts, aber auch gar nichts, die Existenz Gottes. Mag sein, dass der Glaube einigen Menschen hilft, das Leben besser zu ertragen, weil sie z.B. Trost finden in dem Glauben, ein geliebter verstorbener Mensch würde nun im Himmel weiterleben. Meine strenggläubige Großtante hat im ersten Weltkrieg im Alter von 25 Jahren ihren Mann verloren. Sie hat danach keinen Mann mehr in ihr Leben gelassen, weil sie glaubte, ihn später im Himmel wiederzutreffen und wie sollte sie ihm dann erklären, sich mit einem anderen Mann eingelassen zu haben und mit welchem der beiden Männer sollte sie dann im Himmel zusammenleben? Meine Großtante wurde 85 Jahre alt und ist aufgrund ihres Glaubens 60 Jahre ihres Lebens verkümmert. So gibt es sicherlich noch tausende von Beispielen, wo der Glaube irreparable Schäden angerichtet hat.
7. Mein Apell an die Menschheit: Verschreibt euer Leben nicht einer Religion, aber geht rücksichtsvoll miteinander um und achtet die Rechte der anderen. Bei vielen Antworten auf Fragen auf diesem Portal wird auf den Glauben als Grundvoraussetzung für die Erklärungen verwiesen. Hört nicht auf die Besserwisser, die in ihren Kommentaren mit Bibelversen um sich schmeißen und immer noch nicht begriffen haben, dass die Inhalte der Bibel von Menschen niedergeschrieben wurden, die glaubten mit Gott oder seinem Sohn zu kommunizieren, und somit nicht unvoreingenommen sein konnten, oder sich auf nicht mehr nachweisbare Überlieferungen gestützt haben. Seid nett zueinander.
Katholikin
am 16. März 2010 um 23:16
Im religiösen Kontext heißt Glauben nicht Nichtwissen, sondern Vertrauen, man vertraut auf Gott.
Und dass der Glaube stark macht steht außer Frage, nicht umsonst steht in der Bibel: Wer glaubt, wird nicht zugrunde gehen! Die Bibel sollte ihren Status als Märchenbuch dringend ablegen können, vieles was in ihr steht, ist wirklich wahr.

Eintrag kommentieren





Religion für Einsteiger - Das Buch zur Serie gibt's hier
RSS-Feed
  Für alle Rubriken
  Nur für diese Rubrik
Religion-für-Einsteiger-Artikel

Netzwerk
chrismon ist eine Marke des Hansischen Druck- und Verlagshauses und gehört zum Netzwerk des Gemeinschaftswerkes der Evangelischen Publizistik gGmbH. Weitere Portale:
chismon.de | chrismonshop.de | epd-film.de | 7-wochen-ohne.de | gep.de