Haben Tiere eine Seele?
Der Tierarzt im Schlachthof ist sich ganz sicher: „Natürlich haben Tiere eine Seele. Schauen Sie ihnen einmal genau in die Augen. Dort können Sie ihre Angst vor dem nahen Tod sehen." Er tritt einen Schritt zur Seite und gibt einem kleinen, älteren Mann ein Zeichen.
Der steigt auf einen hölzernen Tritt und beugt sich über eine schulterhohe Sichtblende. Blitzschnell setzt er einer Kuh das Bolzenschussgerät auf die Stirn und lässt es knallen.
Das Tier, das eben noch mit aller Macht aus dem Drängelgang ausbrechen wollte und wild die Augen rollte, fällt betäubt seitlich durch eine Klappe und wird kurz darauf an den Hinterbeinen aufgehängt.
Es bekommt die Halsschlagader aufgeschlitzt, um kopfüber auszubluten.
Beseelte Wesen
Vieltausendfach erleiden Tiere dieses Schicksal, ganz so, als ob es sich bei ihnen um eine beliebige Ware handele. Doch es steht außer Frage: Es sind beseelte Wesen. Sie empfinden Angst und Lebensfreude.
Spezifische Gefühle und Bewusstseinslagen kann man ihnen nicht abstreiten. Doch das, was Psychologen unter der Seele verstehen, unterscheidet sich von dem religiösen Begriff, um den es hier geht.
Das Christentum geht von der Unsterblichkeit des Menschen aus. Oft ist damit die Vorstellung verknüpft, dass im Sterben die Seele den Körper verlässt und zu Gott auffährt. Werden am Ende der Zeiten die Toten von Gott auferweckt, sind Seelen und Körper wieder vereint.
Wenn Tiere ähnlich wie die Menschen eine unsterbliche Seele hätten, könnten auch sie einen hohen Rang in der religiösen Werteordnung beanspruchen und damit letztlich besonderen Respekt. Es lohnt sich also nachzufragen, was religiös unter der Seele zu verstehen ist.
Seele als Kommunikationsinstrument
Der hebräische Begriff für Seele bedeutet unter anderem Luftröhre. Die Seele ist gleichsam ein Kommunikationsinstrument, durch das Lebewesen in Kontakt zu Gott treten.
Zumindest nach den biblischen Quellen gibt es allerdings eine solche direkte Kommunikation zwischen Gott und den Tieren nicht. Anders verhält es sich zwischen Gott und Mensch: In der ganzen Bibel ist immer wieder von ihrer vielfältigen, wechselhaften Beziehung die Rede.
Bereits für den Theologen Augustinus (354-430) war klar, dass nur Menschen eine unsterbliche Seele haben, also einen direkten Austausch mit Gott, während die Seele der Tiere mit dem Tod zugrunde geht.
Eine ähnliche Position bezog der mittelalterliche Theologieprofessor Thomas von Aquin (1225-1274), der sich auf der Argumentationsspur des antiken griechischen Philosophen Aristoteles bewegte: Tiere haben keine unsterbliche Seele, sie sind auch nicht für die Ewigkeit geschaffen.
Diese Haltung ist im Christentum bis heute bestimmend. Von einer Auferstehung der Tiere oder einem Leben nach dem Tod kann demnach bei ihnen keine Rede sein. Bisweilen gibt es allerdings auch andere Töne in der Theologie.
Ewiges Leben für Tiere?
Aus dem Hinweis in der Bibel, dass am Ende der Zeit die ganze Schöpfung verwandelt werde, schließen manche, dass auch Tiere ein künftiges Leben haben werden, wie auch immer man es sich vorstellen darf.
Wichtig für Juden und Christen ist allemal: Tiere sind keine beliebigen Sachen. Sie stehen als Geschöpfe Gottes den Menschen besonders nahe. Allerdings haben die Menschen Verfügungsgewalt über sie. Sie nutzen sie zur Nahrung und als Opfertiere.
Dafür berufen sie sich auf Gottes Auftrag (1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 28): „Macht euch die Erde untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht."
Entscheidend ist der Respekt
Welche genauen Befugnisse den Menschen zustehen, ist offen. Sie sollen sich den Tieren gegenüber jedoch verhalten wie ein Hirt gegenüber seiner Herde: fürsorglich, bewahrend.
Evangelische Theologen spielten eine zentrale Rolle bei der Entstehung der deutschen Tierschutzbewegung. Man darf jedoch nicht vergessen: Selbst dem pietistischen Pfarrer Christian Adam Dann (1758 -1837), Autor von Schriften wie der „Bitte der armen Thiere", ging es um Tierschutz, er war nicht dagegen, Tiere zu schlachten.
So ist Christen auch heute zu empfehlen, sich über das Wie von Tierzucht und -haltung den Kopf zu zerbrechen, nicht aber darüber, dass sie überhaupt genutzt und dafür auch getötet werden. Entscheidend ist der Respekt gegenüber den Tieren.
Eduard Kopp

Kommentare: 13
Seele: hebr. Näphäsch
3.Mose 17,11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele [in ihm]
Die Seele, wird beim Tod des Leibes von ihm getrennt.
Da die Seele im Blut ist, ist klar, dass Mensch und Tier Seele hat. Diese Stelle bezeugt es im Falle der Tiere.
Psalm 66,9 der unsere Seele zum Leben bringt und nicht zugelassen hat, daß unsere Füße wankten!
Diese Seele zum leben bringen, geschieht durch Gott. Die Seele ist also dem Stoffwechsel nicht unterworfen.
Die Stelle bezeugt, dass der Mensch Seele hat.
1.Mose 2,7 - da bildete Gott, der HERR, den Menschen, [aus] Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele.
Die Seele braucht den Geist um zu leben. Wird sie vom Geist getrennt stirbt sie.
Seele: hel. Psyche
1.Th.5,23 Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus
Die Seele ist von Leib und Geist zu unterscheiden.
Psalm 31,6 In deine Hand befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue!
Die Seele wird durch den Tod vom Leib getrennt. Das passiert, durch die Abtrennung des Geistes.
Der Herr selbst hat das durchgemacht. Luk.23,46
Prediger 12,7 Und der Staub kehrt zur Erde zurück, so wie er gewesen, und der Geist kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat.
Lesen in Verbindung mit Psalm 31,6
Psalm 16,10 Denn meine Seele wirst du dem Scheol nicht lassen, wirst nicht zugeben, daß dein Frommer die Grube sehe.
Die Seele auch wenn sie tot ist, exestiert sie, sogar bewusst. ZB. Im Totenreich. hebr. Schöol. hel. Hades. Siehe auch: Luk.16,19-31
Offb.6,9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
Auch jene Seelen unter dem Altar, haben ihre Fragen. Vers 10
Röm.8,10 Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
Die Seele ist Zentrum des Menschen. Erst wenn er Christ wird, soll der Geist das Komando übernehmen.
1.Kor.2,14 Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird.
Wo Elberfelder mit natürlicher Mensch übersetzt steht real seelische Mensch. Also Psychikos - seelischer Mensch.
Röm.8,16 Der Geist selbst bezeugt [zusammen] mit unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.
1.Kor.2,14 ändert sich, wenn der Geist durch Gottes Geist Leben wird. Dann vernimmt er den Geist Gottes.
Luk.21,19 Gewinnt eure Seelen durch euer Ausharren
Ausharren - wörtlich untenbleiben. Die Arbeit des Geistes ist die Seele zu erwerben. Indem...
Joh.12,25 Wer sein Leben liebt, wird es verlieren; und wer sein Leben in dieser Welt haßt, wird es zum ewigen Leben bewahren.
... der Geist, die Seele, durch hassen ihrer fleischlichen Ansprüche bewahrt und... (Wo Elberfelder mit Leben übersetzt, steht real Seele)
Matth.10,39 Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.
sie wenn er sie weglöst, d.h. sich von ihrem Fleischwesen distanziert, findet.... ( Wo Elberf. mit Leben übersetzt, steht real Seele)
Luk.9,24 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten.
und rettet.
Matth.20,28 gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Auch hier, steht nicht Leben, sondern Seele. Und gerade hier ist es wichtig, wörtlich zu Übersetzen, denn: Der Herr Jesus gab nicht nur sein Leben, nicht nur den leibl. Tod, sondern seine Seele. Lob und Dank sei ihm!
Ps. In dieser Betrachtung, sahen wir, dass auch Tiere eine Seele haben. Und sie haben sogar Geist. Beweis: Prediger 3,18-22 Ich schreibe wörtlich übersetzt.
Ich, ich sprach in meinem Herzen: Aufgrund des Sachanliegens der Söhne des Adam ist`s, dass sie der Älohim kläre und dass sie sehen, dass sie Getier sind, sie, für sich. (dh. ohne Gott) Denn das Begegnis der Söhne des Adam und das Begegnis des Getiers - ja ein gemeinsames Begegnis ist ihnen: wie der Tod dieses einen, also der Tod dieses anderen, und ein Geistwind ist allen, und Vorzüglichkeit des Menschen, mehr als die des Getiers, ist keine, denn das alles ist Dunst. Das alles wandelt zu einem Ort, das alles wurde aus dem Staub, und das alles kehrt zurück zu dem Staub. Wer erkennt den Geistwind der Söhne des Adam? Ist`s, dass er aufwärts hinaufsteigt?, und den Geistwind des Getiers: Ist`s, dass er hinaufsteigt, sich abwärts erstreckend zum Erdland? Und ich sah, dass kein Gutes ist, als dass der Mensch sich freut in seinen Gemachten, denn dies ist sein Ausgleichsteil. Denn wer bringt ihn dahin, zu sehen, was es ist, welches nach ihm wird?
Und nun lest auch das folgende aufmerksam durch: Auch wörtlich. Röm 8,19-22 Denn das Ahnen des Erschaffenen ist auf die Enthüllung der Söhne des Gottes empfangsausgerichtet. Denn der Eitelkeit wurde das Erschaffene untergeordnet, nicht freiwilllig, sondern wegen des Unterordnenden, aufgrund von Erwartung; dieweil auch dieses, das Erschaffene, befreit werden wird, weg von der Sklaverei des Verderbens, hinein in die Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir gewahren, dass all das Erschaffene zusammen seufzt und zusammen Wehen hat bis zu dem Nun.
Schaut nur, was wir alles wissen dürfen. Ja die Bibel ist eine Goldgrube. Lasst uns darin graben.
1) Ich möchte unseren Bruder Ben Kalenol für seine Ausarbeitung danken; es hat ja schon fast den Charakter einer Dissertation.
2) Am wertvollsten, im geistlichen Sinne, ist der letzte Absatz unseres Bruders; wenn doch viele Menschen das beherzigten, dann würden sie die Größe Gottes erkennen !
3) Das Letzte, was 99,5 % der Tiere sehen, bevor sie sterben, ist der Mensch; wobei wir, in diesem Zusammenhang, nicht die Verbindung mit Gottes Wort herzuleiten vermögen, dass wir uns die Erde untertan machen sollen, und NICHT vernichten, so wie wir es machen.
Trotzdem noch eine Antwort auf die Frage, ob Tiere eine Seele haben. Völlig freihändig, und von der Bibel und unserem Bruder Kalenol losgelöst, sind wir der Meinung, dass Tiere keine Seele dahingehend haben, dass sie in den Himmel können kommen; denn wie sollen sie ihr Leben Jesus übergeben?
Auf alle Fälle, und das glauben wir, haben Tiere Gefühle und können sogar weinen.
Wenn wir jedoch sehen, wie wir mit Gottes Schöpfung, nicht nur der Fauna, sondern auch der Flora umgehen, könnten wir weinen.
Deshalb haben wir als bekennende Christen auch nichts dagegen, wenn unser Herr Jesus Christus bald wiederkommt. Wir sind bereit. Amen
Es gibt doch auch eine neue Erde...
//denn wie sollen sie ihr Leben Jesus übergeben?//
Warum sollten sie. Wer ass denn die Frucht?
Lieber Kurt, ich steh mit beiden Füssen auf dem Boden. Ich erschoss schon genug Tiere oder steche Schafe usw. um zu essen. Das eine oder andere Tier habe ich erkoren um einfach da zu sein. Z.B. mein Hirsch. An diesen Tieren sehe ich, dass sie eine Seele haben. Sie wissen wer sie sind und alle wollen leben und nicht sterben. Sie sind der Vergänglichkeit unterworfen und das wird biblisch klar wieder aufgehoben. Dieses ersehe ich klar am Wort.
Die Bibel ist allerdings für den Menschen geschrieben und widmet sich uns. Damit ist das vorliegende Thema sicherlich nicht Wert zu streiten, geschweige denn eine Gemeinde zu entzweien...
Zum Abschluss¨hab ich noch ein kleines Erlebnis zu bieten: Ich hatte einen Yugo-Arbeitskollegen. Ein Dickwanst. Ich war der Meinung, dass wenn er nicht zu Christus kommt, dass dann jedes Schwein, das er frisst, besser weg kommt als er.
Ah diese gut, dann Sweine noch eine mal slachte und essen...
ich bin der Letzte, der sich streiten will; aber ein "Herleiten" aus der Schrift, dass Tiere eine Seele haben, das vermag ich nicht.
Jesus Christus hat sein Blut für uns Menschen vergossen.
Beispiel:
Wer sich taufen lässt, der erklärt öffentlich, dass er nicht mehr sich selbst, sondern einem anderen gehört.
Von einer Tiertaufe habe ich weder gehört, noch gelesen; ist durch die Schrift auch nicht gedeckt.
Gottes Wort ist gewiss und keinem Irrtum unterworfen!
----------------------------------------------------------------------------------
3.Mose 17,11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele [in ihm]
kann. Es gibt also doch noch Menschen die
ein gesunden Verstand haben.
Auch die Tiere haben einen Himmel, dienen der Verherrlichung Gottes.
Auf einer gänzlich anderen Ebene wie Menschen zwar, aber doch!
Man kann sich nur "Menschen" wie Hitler, Stalin und uns (in kleinerem Kreise) u.s.w. vorstellen wenn wir zustimmen daß das erst kam mit dem Eintritt der Sünde im Garten.
Dem Menschen seinen Ungehorsam, Gottes Gesetzen gegenüber hat viele Krisen, Kriege, Perversion hervor gerufen. Wie schon oft gesagt, Waffen verbessern sich, Menschen nicht.
Jesus kam für Menschen zu sterben. ABER, ich glaube auch daß es Tiere im Himmel geben wird. Das beste Kapitel was hier zustimmt ist im Jesaja 11 Kapitel beschrieben, unter anderem, wo der Wolf mit dem Lamm, oder der Leopard mit der Ziege zusammen liegt. Und zum Schluß sagt es dann noch: "Und ein kleines Kind wird sie führen".
So wie Kurt es oben beschreibt, die Tiere haben keine Seele. Es ist nicht in der Heiligen Schrift beschrieben
Wer hat denn all diese Tiere geschaffen ? Na also, Gott ist Liebe und er möchte dir gerne deine Wünsche erfüllen.
Gott erzählt uns sehr, sehr, sehr wenig über den Himmel. Wenn wir viel mehr wissen würden möchten wir garnicht mehr hier sein. Na ja, das ist ein anderes Kapitel.
Ich habe keine Schwierigkeiten an Gott zu glauben, und davon gibt es Millionen die auch so denken.
Gott hat Geduld mit uns und will NICHT daß auch nur einer umkommt. (2 Petrus 3:9)
Du siehst also du hast KEINE Entschuldigung (Römer 1:20)
Geh in deine Kammer und falle auf die Knie (dann bist du in der richtigen Position zu erkennen wer Boß ist) und lade Jesus ein in dein Herz zu kommen.
Ich bin fest davon überzeugt, wer IHN sucht mit "Allem" was in dir ist, dann wirst du ihn erkennen. (Matt. 5:8)
Such und du "wirst" finden. (Matt. 7:7)
Garantiert !!!
Hallelujah, was für'n Retter .