Was ist religiöser Fundamentalismus?
Auf dem Weg in die Klinik macht David Gunn an einer Tankstelle Pause, er liest Zeitung und trinkt einen Becher Kaffee. Michael Griffin hat ihn nur zufällig entdeckt. Man kennt Gunn in der kleinen Stadt in Florida, er ist der „Abtreibungsarzt".
Griffin spricht ihn an: „David Gunn, der Herr hat mir gesagt: Sie haben noch eine Chance." Fünf Tage später, am 10. März 1993, schießt Griffin Gunn in den Rücken. Es war der erste Mord eines Abtreibungsgegners an einem Arzt in den USA.
Seine Tat begründete Griffin mit einem Bibelzitat: „Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden" (1. Mose 9,6).
Griffins Insistieren auf einzelnen Bibelversen ließ ihn jeden anderen Gedanken ausblenden, sein Fanatismus schürte seinen Zorn. Einen wie ihn nennt man landläufig einen Fundamentalisten. Zu Recht?
Seinen Namen verdankt der Fundamentalismus einer Schriftenreihe, in der sich erzkonservative US-Protestanten gegen die liberalen Protestanten vor allem aus Europa abgrenzten.
Die Bibel wörtlich verstehen
„The Fundamentals" erschienen zwischen 1910 und 1915. Ihr Anliegen: ein „wörtliches" Bibelverständnis. Damals wie heute sagen Fundamentalisten, dass die Welt in sechs Tagen erschaffen worden und 10.000 Jahre alt sei.
Dass eine Sintflut den Globus bedeckte und Mose alle Bücher Mose geschrieben habe. Dass biblische Wunder wirklich geschehen seien und Jesus bald wiederkomme. Jeden Versuch, die Bibel historisch zu verstehen, lehnen sie ab. Ihre Ethik ist konservativ, sie verteufeln Abtreibung und Homosexualität.
Seit den achtziger Jahren verschafft sich die religiöse Rechte in den USA mit fundamentalistischen Ansichten zunehmend Gehör. Sie will ihr Weltbild im Schulunterricht verankert sehen, sie fordert Gesetze gegen Abtreibung und Homosexualität.
Die Grenzen zwischen religiöser Rechter und radikalen Fundamentalisten sind fließend. Oft wird der Begriff „Fundamentalismus" aber auch sehr eng verstanden und nur auf radikale Bibeltreue bezogen, die sich in sekten-ähnliche Gemeinschaften zurückgezogen haben.
"Fundamentalismus" als Kampfbegriff
Seit 1985, als die Hisbollah im Libanon amerikanische Geiseln nahm, ist auch von islamischem Fundamentalismus die Rede. Um der amerikanischen Öffentlichkeit die Außenseiterposition der Radikal-Muslime verständlich zu machen, verglichen Journalisten sie mit den Fundamentalisten daheim.
Der Begriff verselbständigte sich. Religiöser Fundamentalismus wurde zum Kampfbegriff gegen Fanatiker und Terroristen. Er gilt schiitischen Radikalen, Muslimbrüdern, Hamas- und Al-Qaida-Terroristen ebenso wie nationalistischen Hindus, radikal-konservativen Katholiken und starrsinnigen Athos-Mönchen.
Ob solche Übertragungen immer sinnvoll sind, ist fraglich. Denn sie suggerieren Ähnlichkeiten, wo es kaum welche gibt, und Differenzen, die so nicht vorhanden sind.
Irreführend wäre zum Beispiel der Eindruck, nur radikale Islamisten glaubten an die Unfehlbarkeit des Korans. Das tun alle religiösen Muslime. Falsch wäre erst recht der Eindruck, Fundamentalisten seien immer Geiselnehmer und Bombenleger. Selbstverständlich sind die meisten Fundamentalisten friedlich.
Die Moderne war sein Angstgegner
Dennoch: Fundamentalistische Verblendung trug sicher dazu bei, dass Michael Griffin den Arzt David Gunn erschoss. Die Moderne war Griffins Angstgegner. Die einseitige Fixierung auf bestimmte Fundamente seines Glaubens versperrte ihm den Blick auf Mitmenschen, für die ihn der Glaube doch eigentlich öffnen sollte.
Griffin klammerte sich an einzelne Bibelverse und überlas andere. Warum hat er sich nicht an die Geschichte von Jesus und der Ehebrecherin gehalten? Dann hätte er sich nicht zum Richter über Leben und Tod erheben können.
Als Männer eine Ehebrecherin unter Berufung auf die Gebote steinigen wollten, warnte sie Jesus: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein." Und keiner warf (Johannes 8).
Fundamentalisten sind konservative Protestanten, die die Bibel wörtlich verstehen und die Moderne verkommen finden. Man mag sie für skurril halten, gewalttätig sind nur wenige unter ihnen. Und religiöse Gewalttäter sollte man als das bezeichnen, was sie sind: Fanatiker und Terroristen.
Burkhard Weitz

Kommentare: 10
Möge diese Differenzieung Unachtsamkeit und nicht geplant sein. Der Rächer wird zu Recht Fanatiker und Terrorist genannt. Warum wird aber dieser Berufskiller Gunn als Arzt betittelt?
Gunn hat den Tod klar verdient. Aber Griffin hatte dazu von Gott keinen Auftrag.
Es ist u.E. ein fundierter Beitrag von Burkhard Weitz.
Fundamentalismus, was ist das?
Um es salopp auszudrücken, sind es Leute, die Alleininhaber der Wahrheit sind; oder meinen, zu sein.
Folgt man dieser Theorie, könnte man auch den US-Präsidenten Bush als Fundamentalisten bezeichnen; ob er als religiöser Fundamentalist zu bezeichnen ist, überlassen wir der Geschichtsschreibung.
Eines haben Fundamentalisten und "normale" Bürger gemein. alle werden ihre Knie vor dem Schöpfer dieser Welt beugen und bekommen genau was sie verdient haben.
Eines sollte jedoch ganz klar sein, mit Jesus Christus ist das Alte Testament für Christen Vergangenheit; sich also darauf zu berufen ist falsch. Ich könnte also kein wiedergeborener Christ sein, ohne unseren Herrn und Heiland; das wäre ja schon ein Widerspruch in sich.
Wir sind nicht von Gott berufen worden, damit wir ein zuchtloses Leben führen, sondern damit wir ihm mit unserer Lebensführung Ehre machen.
Damit verbietet sich für uns der Fundamentalismus !!!
Deshalb möchte ich mit den Worten unseres Bruders Paulus enden: "Freut euch; und noch einmal sage ich, freut euch, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid.
Nothing compares to HIM !!! Amen
Die Konsequenzen einer derartigen Situation werden nicht berücksichtigt oder gezielt übersehen. Frühe Christen in den Klöstern und Schreibstuben lebten zeitlich gesehen nur im Frühjahr des x.ten Regierungsjahres von König Dingsda, eine damals gängige Methode im Buch der Könige des AT ausreichend dokumentiert. Wenn König Dingsda stirbt, dann beginnt die Zeitrechnung neu mit dem 1.ten Regierungsjahr von Sohndingsda, da die NULL noch nicht existisierte. Damit war es weder möglich Zeitabstände zu berechnen oder einen Kalender zu definieren noch war jemand daran interessiert. Jede Addition der Regierungszeiten von Potentaten war mangels NULL immer falsch. Woher sollten die Schreiber religiöser Texte in den Klöstern wissen, was vor x Generationen in einem fernen Land geschah, dass sie weder kannten noch Beschreibungen aus der Zeit hatten darüber hatten, dessen Vegetation, Tierwelt, Sozialgefüge und Machtverhältnisse ihnen unbekannt waren, was also sollte man darüber schreiben wenn nicht in Gleichnissen drauflos phantasieren.
König Herodes (basileus) stirbt nach langem Siechtum im April 4 v.C. Der Sohn Antipas übernimmt als Regionalherrscher (tetrarch) nur Gallilea und die Westbank bis zu seiner Verbannung nach Lyon 38 n.C. Etwa 34 n.C. heiratet er seine verwitwete Schwägerin Herodias, deren Intrigen ihm den Thron kosten. Der andere Sohn Antipas kommt in der Bibel überhaupt nicht vor, beide sind dort nur König Herodes mit einer Regentschaft von etwa 80 Jahren bei 69 Jahren Lebenszeit. Der dritte Sohn Archelaus (Matt 2:22), wird nationaler Führer (ethnarch) von Judäa mit Bethlehem und wegen Unfähigkeit bereits 6 n.C. nach Vienne in Gallien verbannt. In Folge vereinigt Rom unter Kaiser Augustus 6 n.C. Judäa, Samaria und Idumea zu einer Provinz unter einem Prokurator. Ein Jesus ben Stada war ein jüdischer religiöser Agitator, den römische Soldaten als Störenfried in Lydda 15 km von Jerusalem entfernt kreuzigten, was spätere religiöse Phantasten für ihre Jesuslegende nutzten. Ein Aufstand gegen die Römer 66 n.C. war schnell beendet, Qumram fiel 68 n.C., der Tempel in Jerusalem 70 n.C. und die Bergfeste Massada 73 n.C. Im Anschluss an den Aufstand wurde das Land säkularisiert, Tempel und Priester existierten nur noch im Untergrund.
(http://www.kchanson.com/PTJ/politics.html#tet), (http://www.eyewitnesstohistory.com/)
Der letzte Sohn Philip regiert als Regionalkönig (tetrarch) die nördlichen Gebiete bis zum normalen Tod 34 n.C. Publius Sulpicius Quirinius, römischer Proconsul in Syrien hält 6 n.C. in Judäa und Samaria eine Volkszählung zur Steuerschätzung ab wie bereits 14 Jahre vorher in den Provinzen Syrien und Judäa. In Galiläa gab es in römischer Zeit keine Volkszählung. 1961 n.C. wurde in einer Höhle am Toten Meere ein römisches Steuerformular von 127 n.C. gefunden, Volkszählungen zur Steuerschätzung sind in Ägypten und Babylonien seit 3050 v.C. bekannt. Wären Josef und Maria nach Bethlehm gereist um als römische Bürger dort vorhandenen Besitz zu reklamieren, hätte ein Familienmitglied nur von der Verwaltung unter Publius Sulpicius Quirinius verurteilt werden können.
Nichts vom Mythos um Jesus ist real, zwar stirbt Herodes in der Bibel in Mt 2:15 als Jesus in Ägypten ist, Archelaus wird König in Judäa (Mt 2:22), aber der bereits tote Herodes regiert noch 38 Jahre weiter. Maria gebar nach Origenes Adamantius in Contra Celsum 1:32 einen unehelichen Balg des römischen Soldaten Panthera. Der Grieche Kelsos (um 180 n.C.) berichtet Jesus gibt sich fälschlich als Sohn einer Jungfrau und armen Handarbeiterin aus. Sie wurde von ihrem Manne wegen Ehebruch verstoßen und hat heimlich Jesus geboren. Der ist als Tagelöhner nach Ägypten gegangen und hat sich dort an Zauberkräften versucht. Zurückgekehrt bildet er sich viel auf diese Kräfte ein und erklärt sich als Gott. Flavius Josephus nennt für diese Zeit 25 Personen mit Namen Jesus. Talmud Historiker sehen in Jesus nur eine Kopie der älteren Yeshu Ben Pandira Legende.
http://www.angelfire.com/mt/talmud/jesusnarr.html
Nazareth nahe Jerusalem existiert zu dieser Zeit nicht, der Talmud und Flavius Josephus listen in Galiläa 63 Orte auf etwa 2.500 km² Fläche mit Yafa Japhia nur 1 km südlich Nazareth bei umfangreichen Gräberfunden in der Neuzeit. Der Name Nazareth taucht erstmals um 300 n.C. in den Evangelien aus Rom auf, es gab nie eine Volkszählung in Galiläa, Jesus ben Stada stammte nicht aus der Linie von Josef und Maria und war kein Nachkomme Davids, Herodes ist schon 4 Jahre tot und die jungfräuliche Geburt kopiert die Kirche 431 Jahre später aus Heidenkulten. Vier verschiedene französische Kirchen besitzen als Reliquie die Vorhaut Jesu, alle sind natürlich 150% absolut echt und für DNS Analysen nicht erreichbar. Es ist schlimm genug als Freak mit 4 Pimmeln geboren zu werden, schlimmer ist es Chrst vor solchem Quatsch betend auf den Knien zu kriechen und dafür zu bezahlen - nach päpstlichem Dogma die Pflicht eines jeden gläubigen Christen.
Besser als in den vorg. Artikel hätten wir den Fundamentalismus nicht beschreiben können; gleichzeitig haben wir einen Beweis dafür, dass die Bibel Recht hat: << Denn es kann nicht anders sein, für die, die verlorengehen, MUSS die Nachricht vom Kreuzestod als barer Unsinn erscheinen >>
Nein, Stephanus wurde nicht gesteinigt, Jesus seine Kreuzigung wurde nicht verlangt.
Wie gut, dass wir uns ALLE vor Gott verantworten müssen; jeder für seinen eigenen "Schwachsinn".
Amen ja. Fanatiker und Terrorist Dr.Martin Luther zum Beispiel.
Mat 7:14 Aber die Pforte ist eng,
und der Weg ist schmal,
der zum Leben führt,
und w e n i g e sind es,
die ihn finden!
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Zitat von emporda, 26. August 07:
"Es ist schlimm genug als Freak mit 4 Pimmeln geboren zu werden, schlimmer ist es Chrst vor solchem Quatsch betend auf den Knien zu kriechen und dafür zu bezahlen - nach päpstlichem Dogma die Pflicht eines jeden gläubigen Christen."
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Wer Archäologie studiert, kriegt genug über das Leben Jesu mit, um die Bibel in neuem Licht zu lesen. Wer sie historisch-kritisch versteht, fällt durch den Zuwachs an Wissen nicht gleich vom Glauben ab. Und wer die zitierte Stelle von emporda sieht, der (m/w) weiß auch gleich, aus welcher Ecke das kommt. Auch Holocaust-Leugner und Ufologen kopieren gern die Sprache der Wissenschaft. Aber sie verraten sich durch solche Reden.
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Zitat von Kurt Sievers, 28. August 07:
"Denn es kann nicht anders sein, für die, die verlorengehen, MUSS die Nachricht vom Kreuzestod als barer Unsinn erscheinen."
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Kurt Sievers zitiert hier aus 1. Korinther 1, 18, wörtlich: "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft".
Wie ich oben gezeigt habe, können nicht nur Christen, sondern auch kritische Nichtgläubige erkennen, dass emporda wissenschaftliche Erkenntnisse mit eigenem Unsinn vermischt.
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Ben Kalenol nennt Martin Luther einen Fanatiker und Terroristen. Wer Kalenols Beiträge in den Nachbarforen kennt, der hat schon gemerkt, dass Kalenol längst den Teufel zum Richter bestellt hat, damit die Hölle auch voll wird.
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decidlaverdad zitiert mit Matthäus 7, 14 schon eine wichtige Stelle, auch wenn es in diesem Forum hier keine Beiträge liberaler Christen gibt.
"Wir, das sind die Guten. Und das sind unsere Tugenden, erstens, zweitens drittens. In unseren großen Versammlungen zeigen wir Allen, wie groß unsere Tugenden sind. Die Anderen, das sind die Bösen. Die haben diese Tugenden nicht. Und die wollen uns zerreißen. Wir haben auch welche von den Bösen in unseren Reihen. Die gehen nicht zu den Versammlungen. Die spionieren nur. Die müssen wir finden und hinauswerfen. Heute sind wir klein und schwach. Aber bald kommt die Wende, dann werden wir Himmel und Erde besitzen. Dafür müssen wir die Bösen aber erst mal ausrotten. Dafür haben wir unsere Helden, die opfern sich selbst bei gewaltigen Taten. Die Unentschlossenen, die zu uns gehören, sehen das und laufen uns dann zu. Wartet nur!"
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Die Gruppen, auf die dieses Muster passt, kann ich hier gar nicht alle aufzählen, so viele sind es. Auch bei Christen gibt es solche Gruppen, und es gab sie zu allen Zeiten. Christen sind sogar besonders gefährdet, weil sie der sündigen Welt aus dem Weg gehen wollen. Deshalb habe ich hier einige Bibelstellen aufgelistet, die von den Auseinandsetzungen mit Leuten handeln, die sich in ihrem "Wir sind die Guten" allzusehr verstrickt haben:
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2. Thessalonicher 3, 14-15
So aber jemand nicht gehorsam ist unserm Wort, den zeigt an durch einen Brief, und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf daß er schamrot werde; doch haltet ihn nicht als einen Feind, sondern vermahnet ihn als einen Bruder.
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Matthäus 5, 22
Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig
(Der Ausdruck "Narr" bezeichnet hier einen, der sich von Gott abwendet. Mit rheinischem Frohsinn hat es nichts zu tun.)
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3. Johannes 1, 9-10
Ich habe der Gemeinde geschrieben, aber Diotrephes, der unter ihnen hochgehalten sein will, nimmt uns nicht an. Darum, wenn ich komme, will ich ihn erinnern seiner Werke, die er tut; denn er plaudert mit bösen Worten wider uns und läßt sich an dem nicht genügen; er selbst nimmt die Brüder nicht an und wehrt denen, die es tun wollen, und stößt sie aus der Gemeinde.
(Diese drei Stellen beziehen sich auf die "Bösen in den eigenen Reihen".)
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(Diese Stelle bezieht sich auf das Verhältnis der Gemeinde zur Außenwelt:)
Galater 6,10
Darum, solange wir noch Zeit haben, laßt uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.
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Die folgende Stelle aus dem Alten Testament soll die Erörterung abschließen:
Prediger 7, 16:
Sei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, daß du dich nicht verderbest.
Der Fanatiker und Terrorist Michael Griffin hat also den Arzt David Gunn erschossen.
Möge diese Differenzieung Unachtsamkeit und nicht geplant sein. Der Rächer wird zu Recht Fanatiker und Terrorist genannt. Warum wird aber dieser Berufskiller Gunn als Arzt betittelt?
Gunn hat den Tod klar verdient. Aber Griffin hatte dazu von Gott keinen Auftrag.
Wir Menschen haben unsere Fresse zu halten und uns nicht darüber auszulassen, wer den Tod verdient hat oder nicht. Dieses Urteil steht allein Gott zu und sonst niemandem. Auch wenn sich manche hier zu einer religiösen Elite zählen, die allein im Besitz einer ewig seligmachenden absoluten Wahrheit sein wollen! Okay Ben???
Ben Kalenol ist nicht mehr hier. Hat sich beleidigt zurückgezogen und wirft mir vor, ihn vertrieben zu haben.
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Ich mache immer so einen Strich zwischen zwei Abschnitten, weil Leerzeilen hier nicht erscheinen. So kann man auch unterscheiden, was von einem selbst stammt und was nur zitiert wurde.