Was ist Sünde?

Was ist Sünde?
Die meisten Menschen verbinden mit "Sünde" zu viel zu essen oder zu trinken.
Doch was bedeutete der Begriff ursprünglich?
Hören sie dazu unseren Podcast und bloggen Sie uns Ihre Meinung!
Christian Tietze
am 21. Juni 2007 um 22:15
Ich finde es ja ganz interessant, dass hier das Stichwort "Sünde" zur Diskussion gestellt wird -- doch hier ist nur eine abgrenzung vom landläufigen Wortgebrauch getan.
Was kann mein Verhältnis zu Gott denn konkret schädigen? Wenn ich fluche? Wohl eher weniger.
Denke ich über die, durch diesen Podcast angedeutete, Definition nach, kommen mir zum Stichwort der Entfremdung in den Sinn:
  • das Glauben aufgeben

  • von Gott geliebte Geschöpfe verachtetn (also auch gerade Menschen)

  • aktiv/wissend Schaden anrichten

So zum Beispiel ließe sich, durch Handeln entgegen der christlichen Maßstäbe, eine Entfremdung aus meiner Sicht ganz gut umreißen (teilw. spielen die Beispiele in den ethischen Bereich der Zehn Gebote).
Aber, wie auch bei logischen Schlüssen zumeist, ist dies keine Definition für Sünde. Sünde bedeutet Entfremdung, aber nicht jede Entfremdung bedeutet deswegen gleich "Sünde", oder etwa doch?
Vielleicht spielt dabei jetzt auch bloß mein altes Bild von Sünde mit hinein, aber ist denn jede Entfremdung von Gott pauschal auch eine Sünde?
Sind meine Beispiele Entfremdungen und/oder Sünden?
Sonst wird es langsam sehr, sehr schwer für mich, eine begangene Sünde als solche ausweisen zu können.
Kurt E. Sievers
am 27. Juni 2007 um 20:26
Warum machen es sich die Menschen eigentlich so schwer?
Alles was Sünde ist, trennt uns von Gott.
Macht es euch doch ganz einfach: << Vor JEDEM Handeln fragen wir uns, was würde Jesus tun?>> Damit haben wir die Antwort schon; natürlich muss man dann einen Draht zu Jesus haben, oder, was noch besser ist, Jesus "kennen".
Fragen hierzu? ==> kurt.sievers@freenet.de
Warum hat Jesus denn am Kreuz gesagt: "Vater, warum hast du mich verlassen?" Die Antwort ist ganz einfach:
Gott kann keine Sünde sehen, kann folgernd auch nicht mit Sünde oder etwa Bösem in Verbindung gebracht werden.
DESWEGEN ist das << Vaterunser >>, wie es in den Kirchen gelehrt wird falsch, denn Gott kann nicht in Versuchung geführt werden, noch führt er Menschen in Versuchung, so wie es schon richtig im Jakobusbrief im 1.Kapitel Vers 13 steht.
Als Hilfe zum Vaterunser kann hier auf den Matthäus- brief im 6. Kap. Vers 7-13 bezug genommen werden.
Die Liebe Gottes und die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch.
Ben Kalenol
am 6. Juli 2007 um 10:51
Röm 14,23 ... Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.
Kurt E. Sievers
am 29. Januar 2008 um 15:58
Richtig Ben.
Und der Glaube besteht darin, Gottes Gnade in der Person Jesu anzunehmen.
am 1. Februar 2008 um 01:09
Es steht mir als Mensch nicht zu, zu entscheiden, was Sünde ist. Aber- ich halte es (mit meinem kleinen menschlichen Verständnis) für eine (grosse) Sünde, wenn Menschen von Anderen ausgegrenzt werden,(z.B. in der Schule) noch dazu, wenn die Betroffenen dadurch Schaden nehmen. vor Allem dann, wenn Dies aufgrund von Behinderung, ethnischer Unterschiede, Armut u.a. geschieht. Gott hat Allen Menschen ein Daseinsrecht gegeben,(sonst wären sie nicht hier). Hat dann der lebende Mensch das Recht, sich über Gott zu stellen, indem ER Bestimmt, wer ein Recht zum Leben bzw. ein Recht auf körperliche oder seeelische Unversehrtheit hat? Selbst das von Menschen gemachte Grundgesetz verbietet Dies im Grunde schon. Und wenn Jesus selbst ein Herz hatte für eine damalige "Straftäterin" und Diese eine Jüngerin von Ihm wurde, warum hat der Mensch oft kein Herz für Andersgläubige, Behinderte, Arme oder Menschen mit andersfarbiger Hautpigmentierung?? Eine Anmassung!!!!
Kurt E. Sievers
am 2. Februar 2008 um 19:14
Hallo Tina.Herzlich willkommen im "Club".
Das habe ich in meinem langen Leben noch nie erlebt: Du schreibst im ersten Absatz, dass es dir als Mensch nicht zusteht, zu entscheiden, was Sünde ist, um im zweiten Absatz zu dokumentieren, was Sünde ist.
So weit, so gut. Ich will dir, gestützt auf die Heilige Schrift sagen, was Sünde ist:
Alles Tun, was nicht aus dem Glauben kommt, ist Sünde.
Der Glaube besteht darin, Gottes Gnade in der Person Jesu anzunehmen.
KEIN Mensch hat das Recht, sich über Gott zu stellen; wenn er das tut, ist er kein Christ und wird, da kannst du ganz sicher sein, vom Herrn gerichtet. Deswegen müssen wir auch alle unsere Knie vor dem Herrn beugen, da bekommt jeder was er verdient hat.
Dein Beitrag wäre, m.E. besser in dem Artikel "Was ist Sünde?" aufgehoben.
Gott will, und da gebe ich dir Recht, dass ALLE Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Die meisten Menschen wollen aber von Gott nichts wissen, dein Beitrag zeugt davon.
Denn dort hat Gott seinen Segen verheißen, wo Geschwister in Einheit zusammen sind. Psalm 133.
Der Friede des Herrn sei mit dir.
Kurt E. Sievers
am 2. Februar 2008 um 19:16
Entschuldige Tina, wir sind ja im Artikel:
"Was ist Sünde?"
Spitzweg
am 26. Mai 2008 um 20:22
Im allgemeinen Sprachgebrauch heißt Sünde, dass einer Böses tut, Also stehlen, morden, ehebrechen usw. Ist das auch das biblische Verständnis von Sünde?
Mir erscheint dabei diese Bibelstelle bemerkenswert:
1. Brief des Johannes 3, 9:
Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren.
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Mehr über das Geborenwerden erfahren wir aus dem Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus bei
Johannes 3, 4
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
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Einige Leute lesen aus diesen Bibelstellen, dass gläubige Menschen nur gottgefällig handeln, also nicht morden, stehlen ehebrechen, nicht mal ein Seitenblick auf das Mädchen nebenan ist ihnen möglich. Das entspricht aber meist durchaus nicht unseren eigenen Erfahrungen! Zu diesem Widerspruch gibt es drei Standpunkte:
Erstens, der Autor des Johannesbriefs war allzu naiv. Wir kennen eine Reihe bösartiger Christen. Die Bibelstellen oben ignorieren wir.
Zweitens, wir sagen, es gibt zwar wiedergeborene Christen, die Böses tun, aber die zahlen höchstens mal ihre Fernsehgebühren nicht. Die wenigsten von uns kennen Christen, die wegen Mordes vor Gericht stehen, deshalb können manche von uns mit solchen Ansichten alt werden.
Drittens, wir sagen, Christ sein allein genügt nicht, es gibt viele gewöhnliche Christen und ganz wenige wiedergeborene Superchristen, die wirklich immer Gutes tun.
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Die sowas sagen, zählen sich oft selber zur Elite. Die meisten von uns denken aber wohl eher: "Da hab ich schlechte Karten, wenn es heißt, Deutschland sucht den Superchristen. Gestern zum Beispiel - oops, it happened again!"
Solche Ottonormalchristen sind in guter Gesellschaft, wenn nicht mal die Apostel behaupten, gottgefällig zu leben:
Römer 7, 19 - 20
Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht; sondern die Sünde, die in mir wohnt.
An der Stelle Römer 3, 12 zitiert Paulus auch den
Psalm 14, 3
Aber sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig; da ist keiner, der Gutes tue, auch nicht einer.
und weiter, Philipper 3, 12:
Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht, daß ich's ergriffen habe oder schon vollendet bin.
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Aber wenn nicht mal ein Paulus tut, was Gott gefällt, wie sollen wir es dann? Deshalb müssen wir neu überlegen, was an der Stelle 1. Brief des Johannes 3, 9 gemeint sein kann mit dem Wort "der tut nicht Sünde"! Schauen wir nochmal in den Römerbrief:
Römer 5, 8 - 9
Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren. So werden wir ja viel mehr durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind
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Da steht wirklich: "da wir noch Sünder waren". Das sagt einer, der "das Böse tut, das er nicht will"!
Hier wird also unsere Frage beantwortet: "Sünde" steht hier im Gegensatz zu "Rechtfertigung durch das Blut Jesu", und nicht etwa im Gegensatz zu dem vollkommenen und gottgefälligen Leben, das manche der "Wiedergeborenen Christen" propagieren. Aber können die sich mit ihrer elitären Unterscheidung nun auf den Autor des Johannesbriefs berufen? Die Antwort finden wir bei ihm selbst:
1. Brief des Johannes 5, 1:
Jeder der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren.
Bernhard Mollnhauer
am 13. Juni 2008 um 13:13
Guten Tag zusammen,
da das Wort Sünde, ein biblisch definiertes Wort ist, muß man erst den Zusammenhang im Kontext der Bibel sehen.
Darin bin ich kein Experte, da ich LIEBE und zwar alle Menschen, würde ich Sünde als Vergehen bezeichnen und zwar als ein schweres Vergehen an der Menschheit und sogar an der Natur schlechthin!
Solche Vergehen führen Konsequenzen mit sich, die sich sehr unterschiedlich auswirken und was noch spannender ist, diese Konsequenzen sind für das gleiche Vergehen sehr unterschiedlich.
Es wird leider gemordet in dieser Welt, doch was sind denn bitte die tatsächlichen Konsequenzen für alle Mörder?
Es wird die Ehe, ein Versprechen zur beiderseitigen partnerschaftlichen Liebe, gebrochen, was sind denn bitte hier die Konsequenzen für alle Ehebrecher?
Leiden tun in erster Linie die unschuldigen Kinder!
Was Sünde, oder ein schweres Vergehen ist, wissen die meisten Menschen sehr genau.
Was die Konsequenzen für die menschliche Seele sind, das weiß kaum jemand genau und wie die Konsequenzen einen "Sünder" treffen, ist bestimmt nicht einheitlich.
Was passiert mit den Opfern dieser Sünden, den Geschädigten?
Der Mensch ist "Sünder", solange er nicht den Weg der Liebe erkennen kann und diesen nicht bereit ist zu gehen und im Habenmodus gefangen ist, nicht loslassen kann, vor allem von den Ihm indoktrinierten Programmen, dem Dualismus, das Herrschen über andere, dem überflüssigen Besitz.
Denn es kann nur eine Liebe geben, in der sind alle Menschen gleich, dann wird es keine Sünden geben.
Das ist aber das "Paradies", der Idealfall und die Menschen sind laut Bibel ja daraus durch eine Sünde vertrieben worden.
Doch es gibt ja noch die Gnade, Liebe bedeutet immer auch Gnade, doch unsere Gesellschaft zeigt sich nahezu gnadenlos, nur wenige empfinden Gnade, denn Gnade kann nur die Liebe geben und dazu muß man sich selbst lieben und seinen Nächsten!
Das ist im übrigen aus meiner Sicht ein grundlegendes menschliches Naturgebot und nicht ausschliesslich auf das Christentum, westlicher Prägung beschränkt.
Die größte Gefahr der Menschheit sind eindeutig die Habenstrukturen und somit auch alle programmartig betriebenen Religionen etc., denn die Liebe ist kein Programm, sondern ein Dialog und es ist Sünde und ein großes Vergehen den Dialog nicht stattfinden zu lassen.
Die Bibel und viele Lehren basieren auf der Liebe, der einzigen, die es gibt, doch leider werden aus diesen heiligen Worten, viele Sünden gestrickt, weil der Mensch nicht oder nur schwer vom Haben lassen kann .
Die Sünde steckt im Detail und zeigt die Schwäche des Menschen, die LIEBE, als das zu nehmen was sie ist, nämlich der kritische Dialog, das loslassen, die Erkenntnis und Erlösung vom Haben, halt eben die Ewigkeit.
Wenn ein Mensch das im physikalischem Leben auf Erden offenbart bekommt, wenn er sich dafür öffnen kann, dann wird er sein ( universelle Liebe ), ohne SÜNDE!
Seine Seele wird immer Ewig sein und die Gnade der Liebe ist einem Gewiss, doch es gilt im Leben diesem Weg zu folgen und sich nicht in Versuchung zu begeben.
Das ist die Lebensfrage schlechthin: Sein oder nicht Sein.
Seit Menschen Gedenken gibt es die Sünde, also ist der Mensch auch SÜNDE, das bedeutet aber nicht, daß alle Menschen sündig sind, viele Menschen haben aber darunter zu leiden, unschuldig, sie leiden quasi für die anderen mit.
Ist das der Sinn des Lebens? Hierzu gibt uns Jesus und auch viele andere Menschen, die selbstlos waren und sind ein Beispiel, wie wir davon erlöst werden können.
Der ewige Dialog auf der Basis der Liebe ist der größte Feind der Sünde, die daraus möglichen Erkenntnisse führen auf den rechten Weg, glaubt nie das ihr alles wisst, glaubt einzig an die LIEBE, den einzig wahren Gott ( wenn man so will )
Alles Liebe Bernhard
P.S.: Man kann sich von SÜNDEN nicht freikaufen, niemals! Sich bekennen und alles daran setzen und versuchen den Weg der Liebe zu gehen, dazu hilft der Dialog mit Menschen, vor allem mit Menschen, die die Liebe begreifen!
Und letztendlich ist es "der Glaube", das Vertrauen in die Liebe, nicht allen Menschen ist das Begreifen der LIEBE gegeben, doch der Glaube ist die Kraft auf dem Weg zur LIEBE!
Spitzweg
am 14. Juni 2008 um 17:32
Wegen Ihrer Aussage: "... das bedeutet aber nicht, daß alle Menschen sündig sind"
schlage ich Ihnen vor, zu lesen:
---
1.Johannes 1,8: So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend. So wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
---
Römer 3,9-10: Denn wir haben droben bewiesen, daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind,
wie denn geschrieben steht: "Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer."
missdelicious
am 1. September 2008 um 19:07
ich denke in letzter zeit oft nach über sünde und ich fühle mich irgendwie dreckig da ich bestimmt voll gesündigt habe ich will das ändern ich muss vieles ändren wie fange ich am besten an???

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