Was ist in der Hölle los?

Sie gilt als Inbegriff für Strafen und Qualen aller Art. Jahrhundertelang versetzte schon der Gedanke an das flammende Inferno die Menschen in Angst und Schrecken


Die Waldbrände auf den kanarischen Inseln und auf dem spanischen Festland in diesem Sommer kamen den Journalisten und den Bewohnern wie ein Inferno vor: „Urlaubsparadies mutiert zur Flam­menhölle“, lautete eine Schlagzeile. Hilflos angesichts der Feuerwalze und ihres Besitzes beraubt, brachen Menschen vor den TV-Kameras in Tränen aus. Tausende Betroffene mussten fliehen, Pinien- und Eukalyptuswälder wurden großflächig vernichtet. Die Hölle als Ort radikaler Vernichtung: eine tief im Bewusstsein der Menschen verankerte Angst.  

Doch es gilt mit einer Vorstellung aufzuräumen: In den großen christlichen Kirchen von heute gibt es keine ausgefeilte Lehre über die Hölle, sie ist auch kein zentrales christliches Thema. Die bekanntesten Vorstellungen von der Hölle entstammen volkstümlichem Traditionsgut. Theologisch interessant daran ist allerdings, dass sie Gegenbilder zu den vielfach beschriebenen christlichen Vorstellungen vom Reich Gottes und vom Himmel sind.

Im Alten Testament gibt es keine Hölle als Ort ewiger Bestrafung, wohl aber einige konkrete Vorstellungen, aus denen sich nach und nach ein größeres Bild zusammenfügte. Das „Tal des Hinnom“, südlich der Jerusalemer Altstadt gelegen, gehört zu diesen konkreten Anknüpfungspunkten: In früheren Zeiten sollen hier Kinder geopfert worden sein, der Prophet Jeremia verfluchte diesen Ort des Götzenkults. Seit dem zweiten Jahrhundert vor Christus galt das Tal als der Ort, an dem sich nach dem Endgericht eine Feuerhölle zeigt. Aus einem geografisch klar beschriebenen Ort wurde eine zeitlos-abstrakte Vorstellung.

Auch in den Gleichnisreden Jesu vom kommenden Reich Gottes gibt es Anknüpfungspunkte für Höllenvorstellungen, auch wenn sie keine dezidierte Höllentheologie enthalten. Am Ende der Welt, so heißt es zum Beispiel im Matthäusevangelium (13,47f.), werden Engel die bösen Menschen von den Gerechten trennen; die Bösen werden dann in einen Feuerofen geworfen, „dort wird Heulen und Zähneklappern sein“. Und in den Passagen über das Weltgericht heißt es: Nach dem Urteilsspruch werden die Verfluchten mit dem Teufel und seinen Helfern ins „ewige Feuer“ geworfen (25,41).

Wenn es um die unterschiedlichen Höllenvorstellungen geht, muss man sehr genau die jeweiligen historischen Hintergründe im Blick haben. Da wirkt auch im frühen Christentum die antike Vorstellung vom dreigeteilten Kosmos nach: Oben schließt sich an die Erde der Himmel, unten die Hölle an, das Reich der Toten, ein Straf- und Läuterungsort für die sündigen Menschen. Unterschiedlich je nach historischem Zusammenhang sind auch die Vorstellungen, wer über die Hölle die Verfügungsgewalt hat.

Nach christlicher Überzeugung hat Jesus die Hölle dann bezwungen: Als Gottes Sohn den Tod auf sich nahm, erwies sich, dass Gott den Menschen auch in ihren tiefsten Nöten und Todesängsten nahe war und ist. Im Glaubensbekenntnis heißt es, Christus sei nach seinem Tod „hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Volkstümlich ist in diesem Zusammenhang von der „Höllenfahrt Christi“ die Rede. Nirgends werden Orte oder Details des Aufenthalts näher bestimmt. Erst in späteren Jahrhunderten werden auf den Ikonen der Ostkirchen die Abläufe detaillierter ausgemalt: Von seiner Höllenfahrt kehrt Christus als Sieger zurück, an der Hand zieht er den geretteten Adam hinter sich her.

Anders als das Christentum hat der Islam eine umfangreiche Höllenlehre, die im Koran nachzulesen ist. Unglauben und Sünden führen die Menschen an den Ort der Höllenpein. Die Verdammten essen die Früchte eines Höllenbaums, die ihren Körper innerlich verzehren. Sie trinken kochend heißes Wasser. Feuer lodert, immer wieder neu angefacht mit den Leibern der Verdammten. Diese sind angekettet und werden mit Eisenstöcken gequält. Während die Ungläubigen, die Nichtmuslime, für immer in der Hölle bleiben, können die Sünder unter den Gläubigen irgendwann einmal ins Paradies gelangen.   

Karl Barth, der Baseler Theologieprofessor, betonte in seinen letzten Vorlesungen Anfang der sechziger Jahre, wie wichtig es sei, gerade die gütigen Seiten Gottes in den Blick zu nehmen, seine Gnade wichtiger zu nehmen als die christliche Botschaft vom Gericht. Er riet den Christen, sich die Hölle nicht interessanter werden zu lassen als den Himmel. Das ist ein Ratschlag, der auch heute seine Bedeutung hat.

Eduard Kopp

Kurt E. Sievers
am 11. September 2007 um 15:51
Was ist in der Hölle los?
Warum soll es einen Ungläubigen interessieren, was in der Hölle los sein wird? Hier mache ich den zweiten Schritt vor dem ersten. Wenn man nicht an Gott und seinen Sohn glaubt, kann man auch nicht an die Hölle glauben. Also leben wir weiter sinnentstellt unser sogenanntes "gutes Leben"; frei nach dem Motto: << Wir kommen alle, alle in den Himmel>>.
Wir aber, und das sage ich ganz bewusst an dieser Stelle, die gerettet werden, erfahren in der Auferstehung und dem Glauben an unseren Herrn, Gottes Macht.
Doch nun zurück zu Ihrer Frage, was in der Hölle los ist. Richtigerweise haben Sie bereits mitgeteilt, dass dort Heulen und Zähneklappern herrscht. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Leute, die Jesus Christus im irdischen Leben nicht "angenommen" haben, sollten schon einmal einen Schwimmkursus belegen, denn sie werden in einem See aus Feuer und Schwefel schwimmen.
Wenn Sie anführen, dass das spanische Urlaubsparadies zur Flammenhölle mutierte, ist der Hinweis gestattet, dass das ja garnichts gegen die wirkliche Hölle ist.
Der Baseler Theologieprofessor Karl Barth hat schon Recht, wenn er darauf hinweist, dass die Gnade Gottes wichtiger ist, als sich ständig Gedanken über die Hölle zu machen; denn, wer Gottes Liebe hat ist bereits Millionär. Und ein "bekennender Christ" braucht das Strafgericht Gottes eh nicht zu fürchten, wenn er "am Wort" bleibt.
Möge die Liebe Gottes, und die Gnade unseres Herr Jesus Christus mit uns sein. Amen
Ben Kalenol
am 15. Januar 2008 um 18:34
@Eduard Kopp
Wie gut, dass sie wenn es bei ihnen soweit ist, uns nichts von diesem Ort berichten können...
Jürgen
am 25. Februar 2008 um 20:43
Richtig Kurt......
Wer mit Christus verbunden ist braucht das "Strafgericht" Gottes nicht mehr zu befürchten
Röm. 8:1
Der Triumphzug ist schon vorbei gezogen ...
Kolosser 2:15
DER hat nichts mehr zu sagen
Spitzweg
am 28. März 2008 um 16:50
Na so ganz überzeugend ist das nicht, was Karl Barth da über Gnade und Gericht gesagt hat. Die Hölle ist offensichtlich da, und wer reinkommt, das steht in Offenbarung 21,8: "Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt". Das ist schon ein Großteil der Weltbevölkerung! Schon mal feige gewesen? Schon mal gelogen? Schon mal was mit anderen Frauen/Männern gehabt? Also!
Andererseits schauen wir uns doch mal an, was unser Gott für Einer ist. In seinen jungen Jahren war Er offenbar ein rauer Bursche und hat schon einiges angestellt und gesagt, was ihm später leidgetan hat, Er hatte damals ja auch noch keine Mutter, die Ihm mal den Kopf zurechtgerückt hätte! Schauen wir uns die Stellen an:
2. Samuel 24, 16; 1. Chronik 21, 15; Psalm 106, 45; Jeremia 26, 19; Amos 7, 3 bis 6; Jona 3, 10.
Das wirkt schon irgendwie beruhigend, nicht? Aber davon sollen wir uns nicht verleiten lassen, gleich wieder was anzustellen. Ganz aus der Welt ist das Thema Hölle nämlich damit noch nicht.
FK
am 28. April 2008 um 15:50
Ich glaube , dass diejenigen, die das Heil bewusst ablehnen, schließlich in das Höllenfeuer geworfen werden. Sie würden dann umkommen – ihre Seele würde zerstört werden und sie würden zur ewigen Bewusstlosigkeit zurückkehren. Die Heilige Schrift ist in Bezug auf die Details, was mit den Unverbesserlichen beim Tode passiert, etwas vage .
Wessen wir aber sicher sein können ist das, was die Heilige Schrift klar lehrt. Im Wesentlichen ist das: Jesus wird zurückkehren, um die Welt zu richten. Die Toten in Christus – diejenigen, die ihm gegenüber als treu erfunden werden – werden mit Gott in Freude und Herrlichkeit leben. Diejenigen, die sich als seine Feinde ausweisen, werden vernichtet und auf ewig von ihm getrennt [ausgerottet] werden. Was genau bedeutet „vernichtet und von ihm getrennt [ausgerottet] werden“? Wir können es in diesem Leben nicht sicher wissen, außer dass es etwas Schreckliches und für seine Feinde vorbehalten ist.
Sind diejenigen, die das Heil bewusst [vorsätzlich] abgelehnt haben – die „Verlorenen“ – bis zur Auferstehung ohne Bewusstsein? Was geschieht mit ihnen beim Endgericht? Dies sind Fragen, worüber die Heilige Schrift keine eindeutigen Aussagen macht. Biblische Abschnitte, die sich auf das endgültige Schicksal der Bösen beziehen, können auf mehrere Weise interpretiert werden. Die ganze Wahrheit über das Wesen der Hölle ist vielleicht unmöglich angemessen mit Begriffen zu beschreiben, die für Menschen verständlich sind. Was wir aber wissen ist, dass die verlorenen Bösen in den Händen Gottes sind, der mit Gerechtigkeit und Weisheit mit ihnen verfahren wird.
Hier sind einige Beispiele aus der Heiligen Schrift, welche die Schwierigkeit zeigen, endgültig zu wissen, was das Schicksal der Bösen sein könnte. Ironischerweise unterstützen einige Bibelstellen, die gewöhnlich benutzt werden, ein ewig brennendes Höllenfeuer zu beweisen, diese Vorstellung nicht in eindeutiger Weise.
So spricht z.B. 2. Petrus 2,4-6 davon, dass die Bösen zu Asche verbrannt werden. Wenn das ein Beispiel dafür ist, was den Gottlosen passiert, dann weist es darauf hin, dass sie verbrannt werden und aufhören zu existieren, statt ewig zu brennen.
Judas 6 spricht von den Bösen, welche „die Pein ewigen Feuers“ erleiden. Bedeutet das, dass die Bösen ewig im Höllenfeuer brennen werden? Wenn dies der Fall ist, warum sagt Judas ein paar Verse später, dass das Herumirren in der „dunkelsten Finsternis“ des Universums als ewige Strafe für die Bösen reserviert ist (V. 13)? Was ist das Schicksal der Bösen – dunkle Finsternis oder loderndes Feuer?
In Offenbarung 14,9 lesen wir, dass die Bösen mit „Feuer und Schwefel gequält werden“. Wenn wir diese Aussage wörtlich nehmen, scheint sie auf ein Brennen in der Hölle hinzuweisen. Der Kontext setzt sich mit den Worten fort, dass „der Rauch von ihrer Qual von Ewigkeit zu Ewigkeit aufsteigen wird“ (V. 11). Wenn von den Bösen nur Rauch übrigbleibt, dann sollten wir vielleicht annehmen, dass sie von den Flammen verzehrt worden sind. Ein weiteres Problem besteht darin, dass auch der Rauch von der Zerstörung Babylons „aufsteigt in Ewigkeit“ (Offb 19,3). Sollen auch die Steine der Stadt ewig brennen? Schließlich müssen wir uns fragen, ob das Buch der Offenbarung anschauliche Symbole benutzt, um theologische Aussagen zu machen oder ob wir solches Material in strikt wörtlichem Sinne verstehen sollten.
In Matthäus 25,41 werden die Bösen aufgefordert, „wegzugehen [von Gott] in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“ Wenn wir dies wörtlich nehmen sollen, wo liegt dann der Sinn darin, böse Geister ins Feuer zu werfen? Geister brennen oder leiden nicht im Feuer.
Das Alte Testament verwendet 50 verschiedene hebräische Wörter, um das Schicksal der Bösen zu beschreiben, und in allen Fällen bezeichnen diese Worte eine Art Zerstörung. Das Neue Testament beschreibt die Hölle auf verschiedene Weise: Ein Zustand von Heulen und Zähneklappern (Mt 8,12; 13,42); als Vernichtung und permanente Trennung von Gott (2Th 1,7-9; 2Pt 3,7); als Feuersee und dunkelste Finsternis (Jud 7.13); als eine Situation des Endgerichts (Mt 25,41-46; Offb 20,10-15). Obwohl dies Symbole der Bestrafung der Feinde Gottes sind, sollten wir nicht vergessen, dass die Wirklichkeit viel schlimmer sein wird, als diese Symbole vermitteln können.
Die Geschichte von Lazarus und dem reichen Mann in Lukas 16 wird manchmal benutzt, um zu erklären, was die Strafe für die Bösen sein wird. In der Geschichte werden die Bösen (vom reichen Mann repräsentiert) durch eine „große Kluft“ von Gott getrennt, und leiden Qualen in einem Feuer. Die Gerechten (von Lazarus repräsentiert) sind im Gegensatz dazu mit dem gläubigen Abraham zusammen und genießen eine enge Beziehung mit Gott. Sollen wir diese Aussagen buchstäblich oder symbolisch verstehen?
Es wäre seltsam, sich Lazarus buchstäblich „in Abrahams Schoß“ sitzend vorzustellen. Der reiche Mann würde schwerlich reden können, wenn er in der Agonie einer entsetzlichen Pein, während er in einem Feuer brennt, wäre. Doch wenn wir fordern, dass der reiche Mann buchstäblich in einem lodernden Feuer ist, dann sollten wir auch fordern, dass Lazarus buchstäblich in Abrahams Schoß sitzt – und dass Menschen ein normales Gespräch führen können, während sie in den Feuerflammen brennen. Der Punkt ist, wir sollten vorsichtig sein, all die Details der Geschichte wie Schoß, Kluft und Feuerflammen in einem buchstäblichen Sinne zu verstehen.
Wenn wir die obigen Beispiele als Gruppe analysieren, ist es klar, dass es eine Schwierigkeit gibt, wenn wir auf eine spezifische Weise zu verstehen suchen, was „ewige Bestrafung“ wirklich ist. Wenn wir fordern, dass all diese Verse die buchstäbliche Bestrafung der unverbesserlich Bösen beschreiben, dann sind wir mit einem hoffnungslosen Durcheinander konfrontiert. Wenn wir jedoch all diese Aussagen als „Metaphern der Verdammnis“ sehen – als symbolische Wege, die eine Bestrafung ausdrücken, welche über die unverbesserlich Bösen hereinbrechen wird, die wir auf alle Fälle vermeiden wollen, dann machen diese Abschnitte Sinn. Wir befinden uns auf sichereren Boden, wenn wir erlauben, dass die Beschreibungen der Verdammnis Metaphern [Bilder] sind, die uns sagen, dass die Bösen von Gott bestraft werden.
Es stimmt, uns wird nicht genau gesagt, was diese Bestrafung [Strafe] sein könnte. Wir mögen unsicher sein, wie Gottes Feinde „zerstört und ausgerottet werden“, aber wir wissen, dass ihre Bestrafung furchtbar und schrecklich ist. Auch wenn die Bestrafung schlicht darin bestünde, dass Gott einem einfach sagt, dass man stirbt und aufhört zu existieren – wäre das nicht bereits entsetzlich genug?
Herbert Huber
am 22. Februar 2009 um 20:11
Nach einer Diskussion (in der eine Protestantin meinte, die evangelischen
Christen glauben nicht an die Hölle) wollte ich mich hier informieren.
Doch der Text von Eduard Kopp bleibt vage.
Der 2. Absatz räumt mit der Vorstellung auf "In den großen christlichen Kirchen von
heute gibt es keine ausgefeilte Lehre über die Hölle, sie ist auch kein zentrales christliches Thema."
Da ist schon unklar: ist das die Vorstellung, die es zu wegzuräumen gilt oder ist es die Vorstellung mit der genau das Gegenteil weggeräumt wird?
Irgendwie gewann ich die Meinung, es gibt keine Hölle (nach evangelischer Ansicht). Denn es heißt später: "Nach christlicher Überzeugung hat Jesus die Hölle dann bezwungen".
Der letzte Absatz mit Karl Barth läßt die Hölle wieder offen: sie ist nur nicht in den Vordergrund zu stellen.
Für Religion für Einsteiger ist das alles völlig unbefriedigend, da alles im Ungefähren bleibt.
@Kurt E. Sievers
Die Unterstellung, wer weder an Gott noch an seinen Sohn glaubt, müsse also weiter sinnentstellt weiterleben. Ich glaube das nicht, lebe aber durchaus sinnvoll. Nur Christen können sich einen Sinn nur vorstellen, wenn Belohnung winkt bzw. Bestrafung droht.
Tom
am 23. April 2009 um 22:31
Ich habe mich mit der Hölle befasst.
Das könnt ihr hier nachlesen:
www.ewigehoelle.de.vu
Liebe Grüße
Tom
Markus
am 25. Juni 2009 um 21:22
Schon lustig, welche Macht das Buch der Bücher auch heute noch über angeblich frei denkende Menschen ausüben kann.
Ich kann all jenen, die sich Ihre Selbstbestimmtheit nicht nehmen lassen wollen nur raten auch gelegentlich andere Bücher zu lesen!
Ganz nebenbei ist mir ein Mensch lieber der aus freien Stücken "gute Taten" vollbringt, als einer der es nur für sein Seelenheil und aus gehorsam zu einer - mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit - fiktiven Person tut.
Warum heißt es im ersten Gebot: "du sollst keine anderen Götter haben neben mir"? Ganz einfach weil sonst keiner den ganzen Zenober glauben würde. So kann man sein Gedankengebäude sehr schön absichern! Gratulation an dieser Stelle. Aber mit mehreren tausen Jahren Erfahrung kann man das schon hinbekommen.
Sven
am 22. Juli 2009 um 19:22
Grüße Gott alle Anwesenden!
Liebe Leute, wir alle mögen mehr oder weniger intensive Angst empfunden haben, einen "Geschmack der Hölle" schon im diesseitigen Leben verspürt haben. Dies übersteigernd, projizieren wir dann in Übergröße in eine jenseitige Zukunft - und verpassen dabei die Gegenwart, den jetzigen Augenblick, das einzige, was wir je haben, um den Himmel zu erfahren. Die Wahrheit wird sich nicht erst im Jenseits öffnen, wenn der Körper sich auflöst und wir aus dem Traum der Form erwachen, sondern schon jetzt. Wenn wir jetzt Angst haben und uns vor unseren eigenen (Höllen)Vorstellungen fürchten, dann hilft es, sich im gegenwärtigen Augenblick, aus dem das Leben kommt, zu verankern: in Gedanken zum Beispiel mit einem Gebet, körperlich durch den bewußten Atem.
Der Atem verbindet uns mit Gott, er hält uns am Leben. Der Atem ist immer bei uns.
Schattenläufer
am 28. Januar 2010 um 19:29
Ein Atheist stirbt und kommt natürlich in die Hölle. Am Höllentor wird er von Luzifer empfangen und in die Hölle geführt. Unserem "Ungläubigen" gingen die Augen über. Da war ein paradiesischer meilenweiter Sandstrand, kristallklares Meer, Palmen, eine Strandbar nach der Anderen mit den köstlichsten Getränken, Restaurants, in denen die erlesensten Speisen serviert wurden und Hotels, in denen man wie in Abrahams Schoß nächtigen konnte. Und das alles kostenlos. Nun entdeckte unser Atheist nach einem längeren Spaziergang hinter einer Stranddüne ein tiefes Loch in der Erde, in denen nackte Menschen in einem wahren Feuerinferno braten mussten und von Dämonen und Ungeheuern gequält wurden. Entsetzt wandte sich unser Ungläubige an Luzifer und fragte, was denn das sollte, dass diese armen Menschen so gequält und geplagt würden. Luzifer zuckte nur mit den Schultern und antwortete: "Das sind Christen. Die wollen das so!"
Jürgen
am 14. März 2010 um 21:33
Ja, Schattengewächs, so ist es aber nicht.
Zeig mir mal eine Stelle in der Bibel wo so etwas steht.
Hier sind mehrer aus der Bibel....
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Was der verlorene Mensch entdeckt 60 Sekunden nach seinem Tod.
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1. Der Tod ist nicht das Ende !
Da ist Leben nach dem Leben (Lukas 16:23)
2. Gott hat all unsere Taten aufgeschrieben !
Nichts ist ihm entgangen (Offb 20:12)
3. Der Teufel hat dich immer angelogen !
Er ist der Vater aller Lügen (Joh 8:44)
4. Es gibt ein richtiges Feuer in der Hölle !
Die Flammen sind qualvoll (Lukas 16:24)
5. Daß er die große Rettungstat abgelehnt hat !
Was hat es genützt daß du alles hattest (Matt 16:26)
6. Deine Erinnerung bleibt !
Mein Sohn, erinnere (Lukas 16:25)
7. Alle Rettungsactionen wurden abgelehnt !
Ich bin der Weg ... (Joh 14:6 + Jesaja 1:18)
8. Es gibt keine zweite Chance !
Einen anderen Weg gibt's nicht (Joh 8:21)
Kurt E. Sievers
am 18. März 2010 um 14:56
Was ist in der Hölle los?
Erstens bleibe ich bei meiner Meinung und Beitrag vom 11. Sept. 2007; der ist treffend und richtig.
Zweitens wundere ich mich garnicht über einige Kommentare - besonders in letzter Zeit - die ja zeigen, dass die Hölle und somit der Satan bereits gegenwärtig ist.
Sollte es sich bei einigen um geistige Kurzschlüsse handeln?
Meine Meinung - und die schließt, wie bereits oben erwähnt an meinen Beitrag von 2007 an:
Es gibt tausend Gründe sich vor der Zukunft zu fürchten. Es gibt nur einen einzigen Grund, sich nicht zu fürchten: Jesus !!!
Gelobt sei der Name mines Erlösers.

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