Wie ist die Bibel entstanden?

Sie gilt als ein besonderes Dokument des Glaubens. Wer sie geschrieben hat, liegt aber teilweise im Dunkeln. Manche vermuten, Gott habe die Texte den Autoren in die Feder diktiert

Der Apostel sitzt und schreibt. Bei ihm sind Engel, die ihn stärken und ihm die Worte des Heiligen Geistes einflüstern. So wie in zahlreichen Darstellungen des Heiligen Johannes auf Patmos stellte sich die Christenheit jahrhundertelang die Entstehung der Bibel vor. Doch so ist es nicht zugegangen. Die biblischen Schriften sind in einem langen, langen Prozess entstanden. Sie sind von Menschen geschrieben und nicht vom Himmel gefallen.

Einen besonders langen Entstehungsprozess haben die Schriften der hebräischen Bibel, des sogenannten Alten Testaments, hinter sich: Mündliche Erzählungen, die teilweise bis in das zweite Jahrtausend vor Christus zurückreichen, wurden etwa ab dem sechsten Jahrhundert gesammelt, aufgeschrieben, wieder umgeschrieben, mehrfach bearbeitet und schließlich zusammengefügt. Man nimmt an, dass dieser Prozess erst um das Jahr 100 vor Christus abgeschlossen war.

Bereits zweihundert Jahre zuvor waren große Teile dieser hebräischen Bibelschriften ins Griechische übersetzt worden. Es entstand die sogenannte „Septuaginta", zu Deutsch: siebzig. Der Name dieser ersten Bibelübersetzung verdankt sich einer Legende, nach der sich zweiundsiebzig weise Männer in einer Höhle in Ägypten einschlossen, um die hebräischen Bibeltexte zu übersetzen.

Die Entstehung des Neuen Testaments, also der biblischen Schriften, die von Jesus Christus erzählen, erstreckt sich über einen nicht ganz so langen Zeitraum, ist aber mindestens genauso vielschichtig: So sind die Evangelien größtenteils Kompendien aus allerlei schriftlichen und mündlichen Quellen. Die Bibelwissenschaft hat schon vor Jahrhunderten festgestellt, dass für die beiden Evangelien des Matthäus und des Lukas das kürzere Evangelium des Markus eine gemeinsame Quelle war. Darüber hi­naus haben beide sehr ähnliche Passagen, die weithin Reden und Aussprüche Jesu enthalten, die aber nicht bei Markus vorkommen. Diese Texte bezeichnet die Wissenschaft als „Logienquelle Q". Außerdem gibt es noch Inhalte, die nur bei einem der beiden Evangelien vorkommen. Sie nennt man dann entweder matthäisches oder lukanisches Sondergut.

Auch die anderen Teile des Neuen Testaments spiegeln die Vielfalt des Entstehungsprozesses wider: So sind von dreizehn Briefen, die angeblich der Apostel Paulus geschrieben hat, höchstens neun wirklich von ihm. Erst um das Jahr 400 war die neutestamentliche Kanonbildung dann abgeschlossen. Sicher ist auch, dass in den ersten Jahrhunderten im Mittelmeerraum ein reichhaltiges frühchristliches Schrifttum entstand. Der neutestamentliche Kanon, den wir heute haben, bietet daraus nur eine kleine Auswahl.

Wenn man mit nüchternem Blick und ohne jede Wundergläubigkeit an die Schriften der christlichen Bibel herangeht, muss man feststellen: Diese Texte sind von Menschenhand entstanden. Natürlich kann man, wie es einige konservative Christen bis heute tun, trotzdem eine wie auch immer geartete Eingebung der bib­lischen Schriften durch Gott annehmen. Für die anderen aber gilt, was Ernst Käsemann 1951 schrieb: „Der bib­lische Kanon erklärt nicht die Einheit der Kirche, sondern die Vielfalt der Konfessionen." Damit unterstreicht der bekannte deutsche Neutestamentler: Schon aus einer sachlichen Zusammenschau der biblischen Schriften beider Testamente legt sich die Erkenntnis nahe, dass Menschen zu verschiedenen Zeiten in sehr unterschiedlicher Form vom Glauben an den Gott Israels und an Jesus Christus ergriffen worden sind und dies aufgeschrieben haben. Insofern gilt: Die Auswahl des biblischen Kanons hätte auch ganz anders ausfallen können.

Muss diese Tatsache Christen in ihrem Glauben erschüttern? Nein, denn der Wert der Bibel misst sich nicht daran, ob ihr Text vom Heiligen Geist eingegeben wurde. Ihr Wert misst sich an ihrer jahrtausendelangen Gebrauchsgeschichte, in der Menschen immer wieder durch die Bibel, dieses unvergleichliche Buch, in die Geschichte Gottes und Jesu Christi verwickelt worden sind. Aber: Die Entscheidung, sich auf die biblische Überlieferung und ihre vielstimmige Wahrheit einzulassen, muss jeder Mensch letztlich selbst treffen.

Reinhard Mawick

Kurt E. Sievers
am 9. Mai 2008 um 14:35
Wie ist die Bibel entstanden?
Ja doch Reinhard Mawick, im wesentlichen ein fundierter Beitrag; zumindest die Zielrichtung stimmt, wenngleich manchmal ein wenig undeutlich.
Dein letzter Satz bringt das ganze Christentum auf den Punkt. >>Aber: Die Entscheidung, sich auf die biblische Überlieferung und ihre vielstimmige Wahrheit einzulassen, muss jeder Mensch letztlich selbst treffen.<<
Martin Luther sagte es in einem Satz: "Nur der Glaube macht gerecht", wobei Jesus es noch einen Schritt der Wahrheit weiter ging und sagte: "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich."
Es ist im Grunde genommen ja auch ganz einfach. Glaube ich an Gott und seinen Sohn, oder glaube ich nicht an Gott.
Es wird in der Offenbarung 22:14-15 klar unterschieden zwischen den Leuten für und gegen Jesus:
PRO
>>Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt.<<
CONTRA
>>Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.<<
Was soll man dem hinzufügen? Ich jedenfalls, kann es nicht klarer und besser formulieren.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
Bote
am 13. Mai 2008 um 11:12
2.Tim.3,16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, 3,17 damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig zugerüstet.
Kurt E. Sievers
am 16. Mai 2008 um 14:10
Wie ist die Bibel entstanden?
Jaaa, Klasse Bote. Kurz,knapp,wahr.
DAS ist die Heilige Schrift, die uns zur Seligkeit durch durch den Glauben zu Jesus Christus führt.
Und der Glaube besteht darin, Gottes Gnade in der Person Jesu anzunehmen; denn ich will mich lieber zu Tode hoffen, als im Unglauben verloren zu gehen. Amen.
Tim
am 20. Mai 2008 um 12:40
Sehr verwundert lese ich den obigen Aufsatz.
Zumindest ein sehr grosser Teil der Christen denkt voellig anders. Diese "Einfuehrung in die Religion" vermittelt hier aus meiner Sicht ein inadaequates Bild.
Christen sehen die Bibel als "Wort Gottes", also vom hl.
Geist inspiriert. Mawick schreibt kontraer zur Lehrmeinung:
"Nein, denn der Wert der Bibel misst sich nicht daran, ob ihr Text vom Heiligen Geist eingegeben wurde"
Der Katechismus der katholischen Kirche sagt klar und deutlich im Abschnitt "Die Heilige Schrift":
18. Warum lehrt die Heilige Schrift die Wahrheit?
101-102
105-108
Weil Gott selbst ihr Urheber ist: Die Heilige Schrift wird darum als inspiriert bezeichnet und lehrt ohne Irrtum jene Wahrheiten, die zu unserem Heil notwendig sind. Der Heilige Geist inspirierte nämlich die menschlichen Verfasser, die das aufgezeichnet haben, was er uns lehren wollte. Der christliche Glaube ist jedoch nicht eine „Buchreligion“, sondern die Religion des Wortes Gottes, „nicht eines schriftlichen, stummen Wortes, sondern des Mensch gewordenen, lebendigen Wortes“ (hl. Bernhard von Clairvaux).
Lieber Herr Mawick, in welche Religion wollen sie denn hier einfuehren? Gruss Tim
Kurt E. Sievers
am 22. Mai 2008 um 20:16
Wie ist die Bibel entstanden?
Habe mir nunmehr nicht nur den ersten Absatz von Reinhard Mawick durchgelesen.
Ich glaube, ich bin etwas zu früh losgeprescht mit meiner Meinung vom 9. Mai 2008.
Mea culpa.
Joachim Becker, Essen
am 18. Juni 2008 um 20:26
Sehr geehrter Herr Mawick,
herzlichen Dank für Ihre Informationen, die eine weite Verbreitung verdienten! Jeder Christ, der sich mit der Bibelwissenschaft beschäftigt hat, wird Ihnen zustimmen: Menschen verschiedener Jahrhunderte haben in der Bibel - auf ihre je eigene Weise - Zeugnis abgelegt von ihrem Glauben an den Gott Israels und seinem Tun. Statt auf das Schreiben damals, sollte man viel mehr auf die Beteiligung des Heiligen Geistes beim Hören heute achten!
Doch mischt sich in Ihre objektive Darstellung auch Subjektives: So suggerieren Sie, dass wegen der vielen außerkanonischen Schriften auch ein anderer biblischer Kanon möglich gewesen wäre. Ich bezweifle dies. Der Kanon des NT z.B. entstand als durchaus rational nachvollziehbarer Prozess gemäß bestimmter Kriterien in Auseinandersetzung mit Irrlehrern. Und hier waren die christlichen Gemeinden seit dem Urchristentum recht früh festgelegt auf bestimmte Schriften (Evv, Pls-Briefe)und die Auswahl war begrenzt, so dass Änderungen/Ergänzungen nur am Rande möglich erscheinen. Ein anderes NT? Aus Sicht der Kirche damals (und heute) nicht wünschenswert - eine Illusion!
Dass sich der Wert der Bibel an der Gebrauchsgeschichte orientiert ist ein nachdenkenswerter Gedanke! Er stellt die Bibel auf eine Stufe/Ebene mit allen anderen Büchern, z.B. einem Kochbuch. Auch dieses kann ja subjektiv für einen selbst zur Bibel werden, zum Buch der Bücher! Doch davor bewahre uns Gott!
Freundliche Grüße
Joachim Becker, Essen
Joachim Becker, Essen
am 19. Juni 2008 um 11:57
Das Zitat von Ernst Käsemann lautet wörtlich:
"Der nt.liche Kanon begründet als solcher nicht die Einheit der Kirche. Er begründet als solcher, d.h. in seiner dem Historiker zugänglichen Vorfindlichkeit dagegen die Vielzahl der Konfessionen."
(aus: E.K., Begründet der neutestamentliche Kanon die Einheit der Kirche? Vortrag vom 20.6.1951, in: Exegetische Versuche und Besinnungen, Erster Band, Göttingen, 1960, S.221)
horn
am 15. Juni 2009 um 01:12
Sehr geehrter Herr Sievers,
ich finde doch so spitzfindig wie Sie sollte man nicht argumentieren: Sie zitieren :
"Wer nicht für mich ist,der ist gegen mich"
aber Sie verschweigen: Markus9,40:
Wer nicht wider uns ist für uns"
"Denn wer nicht gegen uns ist,der ist für uns"(Luther TM)
siehe auch Lukas 9,50 : Denn wer nicht gegen euch ist,der ist für euch"
Ich gestatte mir anzumerken,daß die Frage :
Glaube ich an Gott und seinen Sohn,oder glaube ich nicht an Gott " für Sie persönlich eine Bedeutung hat,und das respektiere ich auch.
Ansonsten muß ich allerdings feststellen,daß sich die Frage nicht stellt, und keinerlei Relevanz besitzt.
Daß man im "Unglauben verloren gehen kann "das ist Ihr Glaube.Selbstverständlich können Sie das für sich so in Anspruch nehmen,allerdings GLAUBEN Sie nur ,daß das so ist.In Wirklichkeit hat das jedoch gar keine Relevanz.
Ich behaupte,daß es keine Rolle spielt ob man an Gott glaubt oder nicht.Dabei respektiere ich Ihren persönlichen Glauben.Allerdings finde ich schon,daß diese Schwarz-Weiß Malerei irgednswann der Vergangenheit angehören wird.Es ist völlig irrelevant,was in der Bibel ,oder sonstwo steht.
Es ist eine Tatsache,daß es verschiedene Menschen,Kulturen,Lebensräume gibt.
Also liebt Gott diese Lebensvielfalt.Dieser Irrglaube,daß es NUR diesen einen richtigen Gottesglauben gibt ,kommt von Menschen.
Die Kirchengeschichte zeigt,daß es besser wäre,andere Kulturen,anderen Glauben zu akzeptieren.Deshalb glaube ich,daß Ihr Denken in die Irre führt.
Toleranz muß der Weg in die Zukunft sein!
Herr Bote, ich gebe Ihnen völlig recht:
ALLE Schrift ist von Gott eingegeben eingegeben ,...
Ich hoffe das nehmen Sie so wörtlich, wie ich.
Mit ALLER Schrift, meine ich auch WIRKLICH ALLE Schrift!!!
Als Paulus diese Zeilen schrieb,gab es noch kein Neues Testament !!! Deshalb ist es nicht gestattet diese zweckentfremdet nur auf dieses ,sowie die Bibel zu beziehen.
ALLE Schrift ,ich möchte sagen fast alle Schrift ist eingegeben von Gott,selbstverständlich alles was damals und heute geschrieben wird.
Streng genommen muß man sagen ,daß es gar keine Bibel gibt!!!Das deutsche Wort stammt,durch Vermittlung des Lateinischen ,von dem griechischen "biblia" ab, und das bedeutet Bücher.Erst im Mittelalter,als man im Abendland kein Griechisch mehr lernte, wurde allmählich "biblia"als Einzahl verstanden: die Bibel,
und man vergaß mehr und mehr, daß dies Buch keine organische Einheit ,sondern ein Konglomerat ist.Man pflegte die einzelnen Teile auch gar nicht in einem Band zusammenzufassen,sondern getrennt aufzubewahren.Die"Bibel" war also weniger ein Buch, als vielmehr eine kleine Bibliothek.
Jürgen
am 12. Dezember 2009 um 23:30
Also erstmals möchte ich mich entschuldigen daß ich die deutsche Sprache lange nicht kann wie ihr alle.
Es hört sich geschniegelt an von meiner Seite, aber gut.
Herr Horn, Markus 9;40 und Lukas 9:50 sagen doch das Gleiche, was öfter vor kommt in der Bibel.
Gott liebt nicht nur Lebensvielfalt aber auch Glauben.
Sie schreiben: " Ich behaupte,daß es keine Rolle spielt ob man an Gott glaubt oder nicht", also ist DAS ihr Glauben.
So hat Lenin und Hitler auch geglaubt, also Sie sind nicht alleine damit.
Sie glauben so und Herr Sievers glaubt so. Und auch ich respektiere dieses.
Sie "glauben" daß Herr Sievers sein Denken in die Irre führt.
Was machen Sie wenn es aber doch einen Gott gibt und Sie stehen vor Ihm ?
Hebräer 2:3: Wie sollten wir dann heil davonkommen, wenn wir Gottes große Rettungstat mißachten ?
Römer 1:20: Zwar kann niemand Gott sehen; aber er zeigt sich den Menschen (allen) in seinen Werken. Weil er die Welt geschaffen hat, können sie seine ewige Macht und sein göttliches Wesen erkennen, wenn sie sich Nicht dafür verschließen.
Joh. 14:6: Ich bin der Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt. Einen anderen Weg zum Vater (Gott) gibt es nicht.
Was machen Sie wenn die letzten drei Verse 'wirklich' wahr sind und es gibt einen Gott der einen belohnt (Heb. 11:6) ???
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Und jetzt kommen wir zu einem Wort was man in der ganzen Bibel nicht findet: Toleranz
Wäre schön wenn alle mehr Toleranz hätten, ist aber nicht so. Es gibt keinen Frieden auf der Welt bis Jesus kommt. Die ganze Weltlage spitzt sich immer mehr zu.
Siehe oben: Joh 14:6..... 'einen anderen Weg gibt es nicht'. Man könnte fast sagen , sehr engstirnig.
Aber genauso sind wir auch alle. Wir gehen in Laden und wollen einen Anzug, Schuhe, Hemde u.s.w. kaufen. Der Verkäufer fragt welche Farbe, Größe u. s w und wir sagen : Es spielt keine Rolle. Oh nein. Wir probieren es sogar erst nochmal an und stellen uns vorm Spiegel.....
Ich nehme an bei Toleranz meinen sie andere Religionen, wie z.B. Musleme, Buddhisten u.s.w. Warte mal ab bis zu 25 Jahren und dann sind die Musleme an der Macht in ganz Europa (in Holland schon viel früher) und Sie werden sehen wie tolerant diese Leute sind bevor Sie geköpft werden. Außer daß sie mit machen und genauso intolerant werden wie die. Dann wird das Christentum sehr, sehr schön aussehen. Mach mit bevor Sie sterben. Werden Sie von Neuem geboren und erhalten den Heiligen Geist UND DANN, NUR DANN wird es ihnen wie Schuppen von den Augen fallen und Sie werden zum ersten Mal das Licht seh'n . Das RICHTIGE Licht ! DANN werden Sie hungrig werden nach dem Wort Gottes.
2 Petrus 1:20-21 ....Denkt aber daran: Keine Voraussage in den heiligen Schriften läßt sich mit 'dem eigenen Verstand' deuten; denn die Botschaft der Propheten ist NICHT von Menschen gemacht. Die Propheten sind vom Geist Gottes ergriffen worden und haben gesagt, was Gott ihnen eingab.
Kurt E. Sievers
am 14. Dezember 2009 um 22:58
Wie ist die Bibel entstanden?
Ein sehr sachlicher Beitrag Jürgen.
Wenn ich mir hingegen den Beitrag von Horn anschaue, kommen mir so einige Zweifel.
Wenn Horn schreibt: "Allerdings finde ich schon, daß diese Schwarz-Weiß Malerei irgendwann der Vergangenheit angehören wird."
Wie wahr, wie wahr. Ich werde dir auch sagen, wann das aufhören wird: Wenn allen Menschen die Augen aufgehen werden; wenn Jesus Christus wiederkommt.
Was sagst du dann?
Dann darf der Glaube schauen, was er geglaubt hat und der Unglaube muss schauen, was er nicht geglaubt hat.
Maranata.
Jochen
am 15. Dezember 2009 um 14:46
Ich möchte Horn mit Jeremia 4 antworten:
"Sie wissen genau, wie man Böses tut, aber
wie man Gutes tut, das geht über ihren
Verstand."
Lord, Ì´m ready when You are. Amen
Schattenläufer
am 17. Dezember 2009 um 01:38
Es war einmal vor langer, langer Zeit ein Mann. Dieser Mann war jähzornig und konnte sich selbst nicht leiden. Den ganzen lieben langen Tag zog er über seine Mitmenschen her, weil die nicht das Geringste taten, was diesem alten Kotzbrocken gefiel. Ja, so war das. Dieser alte Mann wollte Macht über seine Mitmenschen. Er konnte es einfach nicht verknusen, dass die Menschen ihren eigenen Willen hatten. Aber diese Menschen hatten früher eine große Schwäche. Sie waren abergläubisch wie Harry. Und diese Schwäche nutzte diese alte missgünstige Kackbratze aus und er begann, gar grausige Geschichten von Massenvergewaltigungen, schrecklichen Morden, göttlichen Strafgerichten usw. sich auszudenken und bedrohte seine; eigentlich harmlosen; Mitmenschen mit dem angeblichen Zorn eines imaginären Gottes. Und siehe, den Menschen ging fortan der Arsch auf Grundeis und unser alte Schmarotzer, der sich fürderhin des Titels eines "Propheten Dr. phil. von anderer Gnaden" bediente, war zufrieden, denn die Menschen gehorchten ihm plötzlich, wegen der ständigen Drohungen von bevorstehenden Katastrophen und anderer göttlicher Racheakte, wie das sprichwörtliche Hündchen beim Stöckchen holen. Die vielen Bücher, die von unserem alten Horrorschriftsteller im Laufe der Zeit unter dem Anspruch der alleinigen Weisheit verfasst wurden, nahmen sich andere arbeitsscheue Schmarotzer zum Beispiel und erfanden ahnliche Storys damit auch sie von der Angst ihrer Mitmenschen leben konnten, wie die Made im Speck. Mannomann, fressen, saufen, fic... im Namen eines Gottes, vor dem die Menschen aus Angst schlotterten, wenn man nur seinen Namen erwähnte. Und das hält sich bis heute. "Halt du sie dumm, dann kann ich sie besser arm halten!" sagt der Kaiser zum Papst. Und so kommt es, dass sich sogar heute noch die Leute von einem von Menschen geschriebenen Buch immer noch den Gaul scheu machen lassen.
Jochen
am 11. Januar 2010 um 15:51
Jesus sagte daß er die Wahrheit ist und uns die Wahrheit frei setzen werde.
Ich sehe einige sind noch lange nicht freigesetzt worden.
Na ja, es gibt ja auch zwei Wege.
Beide fangen mit H an.
Wähle selbst.

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